Laufsport

1150 Stufen für ein Halleluja

1150 Stufen hinauf geht es beim 1000er-Stägli-Wettkampf und dann schnell wieder hinunter in die Festwirtschaft.gam

1150 Stufen hinauf geht es beim 1000er-Stägli-Wettkampf und dann schnell wieder hinunter in die Festwirtschaft.gam

Der 1000er-Stägli-Wettkampf auf der Bornstiege beim Kraftwerk Ruppoldingen wartet bei der diesjährigen Ausgabe mit Neuerungen auf.

«Die erste Ausgabe, die wir organisierten, war ganz in Ordnung, aber es gibt Details, die wir verbessern möchten», sagt Michael Adamer. Mit Freunden führte er letzten Sommer den insgesamt elften 1000er-Stägli-Lauf durch, zwischen 1989 und 1999 hatte es ähnliche Läufe auf der Bornstiege gegeben. 120 Teilnehmende durfte das OK im Juni 2015 an der Startlinie begrüssen. «Wir hoffen, dass es dieses Jahr noch mehr werden», sagt Michael Adamer.

Eine markante Optimierung betrifft die Zeitmessung. «Eine hochtechnische Anlage können wir uns zwar wie im Vorjahr nicht leisten und zudem gibt es im Wald ja keinen Stromanschluss», sagt der OK-Chef. So werden erneut mit Stoppuhr manuell die Sekunden und Minuten gezählt, die die Startenden benötigen, um die 1150 Stufen zu bezwingen.

Die Organisatoren haben aber heuer ein spezielles Programm entwickelt, dass die Finisherzeiten sofort auswerten lässt. «So können wir während dem Lauf vor Ort die aktuelle Rangliste präsentieren und die definitive ist auch schneller verfügbar als 2015, als die Auswertung bis Sonntagabend dauerte», verspricht Michael Adamer.

Wer den 1000er-Stägli-Lauf geschafft hat, kann sich im «Eventbeizli» erholen. Dieses ist nicht wie bei der letzten Ausgabe im Zielraum angelegt, sondern beim Kraftwerk Ruppoldingen. «Wir stellten im Vorjahr fest, dass die Läufer eh nicht mit einem Portemonnaie im Sack hinaufrennen und die Festwirtschaft im Ziel nicht sonderlich stark frequentiert war», so Michael Adamer.

Neu kann man als Teilnehmer beim Kraftwerk seine Wertsachen abgeben – und nach dem Finishen dann eben wieder abholen, seinen im Startgeld inbegriffenen Festwirtschaftsbon einlösen und sich etwas gönnen.

Andere Kategorien

Angepasst haben die Veranstalter die Kategorien. «Weil 2015 überraschend viele Kinder teilnahmen, haben wir für die Kids bis Jahrgang 2001 eine eigene Kategorie geschaffen», erklärt der OK-Präsident. Die Frauen und die Männer laufen neu in je zwei Alterskategorien.

Im Angebot ist nach wie vor die Teamwertung für Equipen ab zwei Personen, bei der die Durchschnittszeit aller Läufer berechnet wird. Die Teilnehmenden aller Sparten starten in einem Intervall von mindestens einer Minute, die persönliche Startzeit wird auf der Homepage www.1000er-staegli.ch aufgeschaltet.

Anmeldeschluss ist der 19. Juni, Nachmeldungen sind am Veranstaltungstag möglich. Neu findet der Event nicht mehr an einem Samstag, sondern am Sonntag statt, und zwar am 26. Juni. «Wir denken, die Leute haben an einem Sonntag eher Zeit, mitzumachen und weil um 16 Uhr Zielschluss ist, bleibt noch der ganze Abend zur Erholung», sagt Michael Adamer und lacht. Alle Teilnehmer erhalten ein Andenken und im Ziel ein Getränk als Durstlöscher.

Den Siegern winkt erneut ein Erinnerungspreis, der ihnen kurz nach dem 1000er-Stägli-Lauf übergeben wird. Denn am Eventtag selber wird es wie 2015 kaum eine Siegerehrung geben. «Wäre der Erste, der um 11 Uhr morgens gestartet ist, der Schnellste gewesen, müsste der ja bis um 16 Uhr im Ziel warten für die Preisverleihung», gibt Michael Adamer zu bedenken.

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