Der 31-jährige Solothurner zieht die Konsequenzen daraus, dass er bei Swiss-Ski seinen Status als A-Kader-Athlet verloren hat.

"Nach einer gründlichen Analyse musste ich mir eingestehen, dass ich die Fortsetzung meiner Karriere alleine nicht professionell genug hätte aufgleisen können, um international das gewünschte Niveau zu erreichen. Durch die Nicht-Selektion ist der finanzielle, organisatorische und administrative Aufwand für mich zu hoch", erklärte Hug in einem Schreiben des Verbandes.

Hug wollte seine Karriere ursprünglich ohnehin nach dieser Saison beenden, revidierte den Entscheid aber im Lauf des Winters. Mit sieben Top-30-Klassierungen erfüllte er die Vorgabe für den Verbleib im A-Kader von Swiss-Ski. Der Verband berief sich bei der Zurückstufung aber auf einen Passus im Fall nicht erkennbarer Fortschritte.

Nach seinem Debüt im Weltcup Ende Januar 2008 nahm Hug an drei Olympischen Winterspielen und sechs nordischen Ski-Weltmeisterschaften teil. Seine grosse Stunde im Weltcup schlug am 4. Januar 2014, als er im russischen Tschaikowski triumphierte und für den ersten Schweizer Weltcupsieg in der Nordischen Kombination seit 20 Jahren sorgte. Seinen zweiten Weltcup-Podestplatz realisierte er in der Saison 2016/17 als Zweiter in Sapporo. Insgesamt schaffte er es auf höchster Stufe neunmal unter die ersten zehn.

Hugs Fokus liegt nun auf dem Abschluss seines Bachelor-Studiums (Erneuerbare Energien und Umwelttechnik in Rapperswil-Jona).