Ski alpin
Prellungen und blaue Flecken: Lara Gut-Behrami gibt nach ihrem Sturz in St. Moritz Entwarnung

Der heftige Sturz am Sonntag in St. Moritz ging glimpflich aus. Lara Gut-Behrami teilt am Montagnachmittag mit, dass sie für die Rennen in Val d'Isère bereit sein wird. Die Tessinerin erlitt Prellungen am Nacken, im Schulterbereich und am Rücken.

Claudio Zanini
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Lara Gut-Behrami am Sonntag nach dem Sturz in St. Moritz.

Lara Gut-Behrami am Sonntag nach dem Sturz in St. Moritz.

Peter Schneider/Keystone

Der Sturz war unschön. An der schnellsten Stelle des Rennens flog Lara Gut-Behrami im Super-G von St. Moritz mit voller Wucht durch die Fangnetze hindurch und landete auf der linken Schulter. Wie die Tessinerin am Montagnachmittag per Audionachricht mitteilt, geht es ihr den Umständen entsprechend gut. «Ich habe einige Prellungen am Oberkörper, insbesondere am Nacken, an den Schultern und am oberen Teil des Rückens. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich am Wochenende in Val d'Isère ohne grosse Probleme am Start stehen werde», sagt Gut-Behrami. Es werde aber mit Sicherheit ein paar Tage dauern, bis sie wieder komplett schmerzfrei und ohne blaue Flecken sei.

Zum Rennen vom Sonntag sagt Gut-Behrami weiter: «Es war sicher ein anspruchsvoller Super-G, genau so, wie ich es gerne habe». Der Wind sei ein erschwerender Faktor gewesen, räumt sie ein. «Im Nachhinein könnte man vielleicht sagen, ich hätte ein wenig Tempo rausnehmen sollen. Aber das ist eben Super-G, man bewegt sich am Limit. Ich bin einfach froh, ist mir nichts passiert.»

Gut-Behrami war am Sonntag mit Bestzeit unterwegs. Am Vortag gewann sie den ersten Super-G von St. Moritz mit 18 Hundertstel Vorsprung auf die Italienerin Sofia Goggia. Die beiden werden sich am kommenden Wochenende in Val d'Isère wieder duellieren können. In den französischen Alpen steht am Samstag eine Abfahrt und am Sonntag ein Super-G auf dem Programm.

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