Verständnis über Unterbruch hält sich bei den Sarner Unihockeyanern in Grenzen

Die Unihockeysaison ist wegen der Pandemie unterbrochen worden.

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Ad Astra Sarnen: Fertig spielen für den Moment.

Ad Astra Sarnen: Fertig spielen für den Moment.

André Düsel

Ad Astra Sarnen hatte geplant, nach zwei Wochenenden Pause den Meisterschaftsbetrieb am vergangenen Wochenende wieder aufzunehmen. Gemäss Spielplan stand für die Obwaldner am Samstag das Auswärtsspiel beim amtierenden Meister und verlustpunktlosen Leader SV Wiler Ersigen auf dem Programm. Doch daraus wurde nichts, der Unterbruch wird noch länger: Der Verband Swiss Unihockey gab am Freitagnachmittag bekannt, dass der Spielbetrieb bis sicher Ende November in allen Ligen pausiert wird.

Ein Entscheid, den Ad-Astra-Captain Roman Schöni mit Erstaunen zur Kenntnis nahm: «Dass die Coronasituation sich in den letzten Tagen und Wochen wieder deutlich verschärft hat, war uns natürlich allen bewusst. Früher oder später wäre sicher mit der einen oder anderen Spielverschiebung aufgrund von Coronafällen bei uns oder beim Gegner zu rechnen gewesen. Dass wir nun aber bis mindestens Ende November kein Spiel mehr bestreiten werden, kommt schon überraschend.»

Die Stöcke ganz zur Seite legen werden die Obwaldner zumindest vorerst nicht, so Schöni: «Trotz der Ungewissheit, wann und wie es genau weitergeht, werden wir den Trainingsbetrieb mit der Mannschaft so lange wie möglich aufrechterhalten. Ausser der Bund oder der Kanton verbieten uns dies demnächst mit einer weiteren Einschränkung.» Lamentieren mag der 30-jährige Routinier trotz allem nicht: «Die Lage ist definitiv nicht einfach, aber ändern kann daran niemand etwas. Die Schwierigkeit wird sicher sein, die Spannung im Team aufrechtzuerhalten in dieser Phase. Aber das geht nicht nur uns so, sondern auch allen anderen Mannschaften.» (jh)

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