Gesundheit und Sport
Toni Romano ist mit dem Kampfsport gross geworden

Der Urner Karateschule-Betreiber Toni Romano wird für 20 Jahre J+S-Tätigkeit geehrt.

Michael Wyss
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Toni Romano präsentiert seine Ehrenurkunde.

Toni Romano präsentiert seine Ehrenurkunde.

Bild: Michael Wyss

«Ich bin stolz auf diese Ehrung. Dass wir auch in einer Randsportart wahrgenommen werden, ist wertschätzend», sagt Toni Romano. Der 60-jährige Urner wurde kürzlich von der Dienststelle Gesundheit und Sport des Kantons Luzern für 20 Jahre J+S-Tätigkeit im Karate geehrt. Romano ist Inhaber der 1983 gegründeten Karateschule Taisho mit Standorten in Kriens, Horw, Luzern und Altdorf.

Der hochgradierte Romano war in der Schweizer Nationalmannschaft, wurde Europameister und mehrfacher Schweizer Meister.

«Ich bin in der Kampfsportszene aufgewachsen. Mein Vater und mein Onkel waren in der Boxerszene, und ich begann in der Kindheit mit Judo. Mit 11 versuchte ich mich im Karate. Es ist bis heute meine ganz grosse Leidenschaft geblieben.»

Auch seine Ehefrau Mariann ist J+S Leiterin, sein Sohn Elio Kämpfer und J+S Leiter.

Seine Schule geniesst einen guten Ruf

«Egal, was man macht, wichtig ist eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung», sagt Toni Romano. «Kinder und Jugendliche werden im Vereinsleben integriert, müssen sich anpassen, unterordnen, einander respektieren, gemeinsam im Team funktionieren und mit verschiedenen Charakteren auf ein Ziel hinarbeiten. Es ist eine Lebensschule.» Deshalb engagierte sich der Altdorfer schon früh im J+S-Sportförderungsprogramm des Bundes und war ein landesweiter Pionier im Karate. Vor 25 Jahren liess er sich in Magglingen ausbilden. «Ich biete Weiterbildungen und Schulungen an. Alle meine Taisho-Trainerinnen und -Trainer haben die J+S-Ausbildung absolviert.» Deshalb geniesst seine Schule auch einen guten Ruf und ist international anerkannt: Karate für Kinder, Erwachsene, Senioren und für Menschen mit einer Beeinträchtigung werden angeboten. In der J+S-Ausbildung werden Grundsätze wie Fairness, Respekt und Mitverantwortung vermittelt. Auch pädagogische und soziale Aspekte sind ein Thema.

«Es geht letztlich um die Freude an Sport und Bewegung und das Miteinander. Es geht darum, die Menschen auf ihrem Weg ein Stück zu begleiten, ihnen mit dem Sport etwas Abwechslung zum Alltag zu geben. Und wenn sie nach dem Training zufrieden gehen, ist das für mich ein Glücksgefühl, etwas Unbezahlbares»,

so Romano. Aus seiner Karateschule wurden in diesem Jahr sechs Personen zu J+S Leiterinnen und -Leitern ernannt.

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