Die Buochser Volleyballer straucheln ein zweites Mal, diesmal gegen Emmen-Nord

VBC Buochs verliert das Volleyball-1.-Liga-Derby gegen Emmen-Nord mit 1:3. Beide Teams wollen die Playoffs erreichen.

Ruedi Vollenwyder
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Kraftvoll: Der Buochser Simon Gwerder (rechts) in Aktion.

Kraftvoll: Der Buochser Simon Gwerder (rechts) in Aktion.

Bild: Pius Amrein (Buochs, 17. Oktober 2020)

Die Buochser Volleyballer mussten nach der 1:3-Niederlage gegen Sursee auch gegen Emmen-Nord ohne Punkte vom Feld: wieder ein 1:3. Gegen ein Emmen-Nord, das seit mehreren Jahren den Aufstieg in die NLB anstrebt. Auch in der angelaufenen Saison ist das Ziel der von Marco Fölmli gecoachten Mannschaft klar: die Playoffs. Praktisch mit unverändertem Kader hatten die Emmer vor dem Derby gegen Buochs auch schon zwei «Rumpler» zu verkraften. Gegen den BTV Aarau mussten sie überraschend 0:3 untendurch. Und auch bei der 2:3-Niederlage gegen die Dragons aus Lugano liessen sie in einer packenden Partie Punkte liegen. Dafür zeigten sie gegen die starken Reserven von Jona mit dem 3:2-Sieg, dass das Ziel Playoff realistisch ist.

Der VBC Buochs strebt als letztjähriger Gruppensieger dasselbe Ziel an. «Beim 1:3 gegen ein topmotiviertes Sursee kamen wir nie auf unser gewohntes spielerisches Niveau», erinnert sich Adrian Zihlmann an den ersten Ausrutscher. Bei der zweiten Saisonniederlage gegen Emmen-Nord kommt der mitspielende VBC-Präsident zur gleichen Einsicht. In einem zuerst ausgeglichenen ersten Satz behielten die Buochser mit 25:16 letztlich deutlich die Oberhand. Im zweiten Spielabschnitt zeigte Emmen-Nord, was leistungsmässig in dieser Equipe steckt. Die Fölmli-Schützlinge deckten die Buochser mit einem 0:8-Rückstand ein. Dieser «Startklatsche» liefen die Nidwaldner bis zum 17:25-Satzende erfolglos hinterher.

Buochser Einbruch im vierten Satz

Im dritten Set sahen die Fans ein spannendes Spiel – mit dem glücklichen Ende für die personell gut bestückten Emmer Volleyballer. Das Buochser Team um Coach Peter Schmidiger musste mit 24:26 auch diesen Satz den Gästen überlassen. «Selber schuld», so Zihlmann. «Wir machten viel zu viele Service- und Eigenfehler. Eigentlich untypisch für unser gewohntes Spiel.» In Satz vier schien das Momentum auf die Seite der nun konzentrierter spielenden Buochser zu kippen. Der Satzausgleich lag in Reichweite. Die Nidwaldner erarbeiteten sich eine 21:18-Führung. Doch dann kam der brutale Einbruch. Die Emmer landeten sieben Punkte in Serie und gewannen auch diesen Spielabschnitt mit 25:21. Die zweite Saisonniederlage der Buochser wurde Tatsache.

«Die Emmer haben sich diesen Sieg verdient», analysierte Zihlmann sportlich. «Emmen hat gut bis sehr gut gespielt. Wir hingegen konnten unser spielerisches Potenzial nur phasenweise abrufen.» Nach Zihlmanns Einschätzung wird das Emmer Team im Kampf um die Playoffs ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Bei den Buochsern nimmt man diese zweite Saisonniederlage nicht allzu tragisch. «Die Saison ist noch jung. Die breiten Kader von Sursee und auch Emmen-Nord sind sicher ein Pluspunkt. Wir hingegen werden in die nächsten Partien unsere Routine einbringen», sagte der VBC-Präsident. Im Cup lief es dem VBC Buochs besser. Die Nidwaldner gewannen in der 3. Runde gegen Chur mit 3:1.

Buochs – Emmen-Nord 1:3
Breitli. – 70 Zuschauer. – SR Widmer/Wyss.– Spieldauer: 84 Minuten. – Sätze: 25:16, 17:25, 24:26, 21:25. – Buochs: Bircher, Gwerder, Zwyssig, Heiz, Zihlmann, Von Holzen, Becker (Libero); Näpflin, Kummer. – Emmen-Nord: David Wyss, Von Ah, Lubina, Schmid, Bachmann, Studhalter, Von Wyl (Libero); Blatter, Müller, Steven Wyss, Wigger, Christen, Zurmühle.

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