Eishockey
Dieser Skorer aus dem Oberaargau reitet mit dem EHC Sursee auf einer Erfolgswelle

Stürmer David Wyss sorgt mit dem EHC Sursee für Furore in der 2. Liga. Die Surentaler sind souveräner Leader.

Michael Wyss
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David Wyss, Stürmer EHC Sursee.

David Wyss, Stürmer EHC Sursee.

PD

Ich wusste, dass wir viel Qualität haben. Dass wir diese 2.-Liga-Gruppe derart dominieren, hat mich schon überrascht. Bekanntlich lügt die Tabelle aber nicht», zeigte sich der in Melchnau wohnhafte und aufgewachsene David Wyss stolz.

Sursee ist nicht nur Leader, sondern steht bereits nach dem zwölften Spieltag als erster Playoffteilnehmer fest.

«Wenn du Erster bist, willst du auch da oben bleiben. Es muss nun das Ziel jedes Einzelnen sein, Rang eins zu verteidigen. Diesen Ehrgeiz darf man auch erwarten»,

so der 21-Jährige Stürmer (183 cm/73 kg), der seinen Lebensunterhalt in Beromünster als Sachbearbeiter verdient.

Die Freude zum Eishockey entdeckte Wyss, der seine zweite Saison beim EHC Sursee in der 2. Liga spielt, beim früheren EHC Napf aus Huttwil. Später wechselte Wyss in die Nachwuchsabteilung des SC Langenthal und spielte bis zur Elite B. «Ich besuchte die Hockeyschule mit vier Jahren mit zwei Jungs aus dem Dorf und ich war fortan begeistert. Eishockey ist bis heute meine Leidenschaft geblieben.»

Der 21-Jährige will in den Playoff-Final

Mit 21 Jahren ist Wyss noch jung, ist die 2. Liga das Höchste aller Gefühle? «Nein, absolut nicht. Den Traum, eines Tages in der 1. Liga zu spielen, gibt es. Das würde mich schon reizen. Ich träume aber auch vom Playoff-Final mit Sursee.» Seine Skorerqualitäten hat der Melchnauer bereits unter Beweis gestellt. In dieser Saison sammelte der Stürmer in elf Partien 29 Punkte (14 Tore/15 Assists).

«Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden. Wenn ich dem Team mit meinen Skorerpunkten helfen kann, macht mich das stolz. Es ist auch die Aufgabe eines jeden Stürmers, zu skoren.»

Den Grund für den damaligen Wechsel nach Sursee war «Sven Wigger, unser Torhüter bei Sursee, ihn kenne ich aus Langenthal-Zeiten. Wir stan-den immer in Kontakt und Sursee hat mich gereizt. Ich bereue nichts, es ist ein super Verein mit einem intakten Umfeld. Es wird hier sehr professionell gearbeitet.» Es gibt aber durchaus noch Verbesserungspotenzial: «Wir können unser Spiel noch nicht über 60 Minuten durchziehen. Es fehlt die Konstanz über drei Drittel und in offensiver Hinsicht sind wir manchmal etwas zu verspielt. Wir suchen den Drang auf das gegnerische Tor nicht immer.»

Eishockey

1. Liga: HC Luzern – Frauenfeld 2:5. Argovia – Burgdorf 4:1. Reinach - Wetzikon 2:5. Prättigau-Herrschaft – Oberthurgau 1:3. – Rangliste: 1. Oberthurgau 12/27. 2. Wetzikon 12/25. 3. HC Luzern 13/25. 4. Frauenfeld 12/22. 5. Wil 11/21. 6. Herisau 12/20. 7. Burgdorf 12/18. 8. Reinach 12/15. 9. Bellinzona 11/14. 10. Argovia 12/12. 11. Rheintal 11/7. 12. Prättigau-Herrschaft 12/7.
Nächstes Spiel. Samstag. 17.30: Argovia – HC Luzern (KEB Aarau).

HC Luzern – Frauenfeld 2:5 (1:1, 0:2, 1:2)
Tore: 17. 0:1. 18. Grigioni (Küng, Henrik Maurenbrecher/Powerplay) 1:1. 24. 1:2. 28. 1:3. 46. End (Krähenbühl, Lang) 2:3. 54. 2:4. 60. 2:5.
2. Liga: Küsnacht – Sursee 1:4. Schaffhausen – Bellinzona 2:7. Küssnacht – Pregassona Ceresio 5:9. Seetal – Zug 2:7. Wallisellen – Chiasso 9:4. – Rangliste: 1. Sursee 12/31. 2. Zug 12/24. 3. Küsnacht 12/21. 4. Bellinzona 12/21. 5. Wallisellen 10/21. 6. Küssnacht 11/18. 7. Pregassona Ceresio 11/15. 8. Schaffhausen 12/10. 9. Seetal 11/7. 10. Chiasso 11/3.
Modus: Nach dem 18. Spieltag spielen die Top 8 die Playoffs (Gruppe 1+2) über das Kreuz: 1–8, 2–7, 3–6, 4–5.

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