Eishockey
Playoffs sind in Gefahr: Der HC Seetal lässt zu viele Tore zu

Der 19-jährige Inwiler Roman Meyer ist mit den bisherigen Leistungen des HC Seetal (2. Liga) nicht zufrieden.

Michael Wyss
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Roman Meyer, Flügelstürmer HC Seetal.

Roman Meyer, Flügelstürmer HC Seetal.

Bild: Michel Wyss

«Punktemässig stehen wir nicht da, wo wir hinwollen. Wir wollen die Playoffs erreichen. Das wird nicht einfach, doch wir werden es schaffen», glaubt Roman Meyer, der Stürmer des Zweitligisten HC Seetal. Aktuell stehen die Seetaler auf Rang neun mit einer Hypothek von zwei Punkten auf das achtplatzierte Schaffhausen. Meyer (180 cm/75 kg), der in Inwil aufwuchs und lebt und seinen Lebensunterhalt als Zimmermann verdient, spielt seit dem fünften Lebensjahr Eishockey.

«Die Freude zum Eishockey entdeckte ich in der Hockeyschule beim HC Seetal. Mit dabei waren auch zwei Jungs aus dem Kindergarten.»

Meyer, der seine dritte Spielzeit im Fanionteam spielt, hat den Verein nie gewechselt. «Der HC Seetal ist mein Verein der ersten Stunde, hier gefällt es mir. Bis heute stimmte es für mich, auch sportlich. Doch die 1. Liga würde mich schon reizen, muss ich ehrlich sagen.» Was muss im Kampf um die Playoffs besser werden? «Die Defensive. Hier sind wir nicht stabil genug. Im Spiel gegen Küsnacht kassierten wir acht Gegentreffer. So kann man nicht gewinnen.» Auch sein Lieblingsteam aus der National Hockey League (NHL) hinkt dem sportlichen Erfolg hinterher: «Ich bin ein Fan der Chicago Blackhawks. Doch die hecheln dem sportlichen Erfolg hinterher wie der HC Seetal», sagt er mit einem Schmunzeln. Bewundern tut Meyer die NHL-Legende Alex Owetschkin (Stürmer der Washington Capitals): «Er ist der perfekte Stürmer, den man sich im Team wünscht. Er ist schnell, technisch stark, hat eine super Spielübersicht und beweist auch mit 36 Jahren noch seine Skorerqualitäten.»

Luzerns Siegesserie geht weiter

Der HC Luzern reitet weiterhin auf der Erfolgswelle. Das Team von Trainer Raphael Zahner besiegte auswärts das Schlusslicht Bellinzona in einem spannenden Spiel 4:3 und ist weiter Leader der 1.-Liga-Gruppe Ost. «Das war ein harter Fight und kein einfaches Spiel für uns. Die Tessiner sind stärker, als es die Rangliste zum Ausdruck bringt», so Zahner. Die Teilnahme an den Playoffs wird immer realistischer. Am Sonntag folgt zur Hälfte der Qualifikationsphase das Derby gegen die Red Lions Reinach. Der HCL ist nun seit fünf Partien unbesiegt. Eine Serie, die auch nach dem Spiel gegen die Oberwynentaler bestand haben soll. (mw)

Eishockey

1. Liga: Bellinzona – HC Luzern 3:4. Herisau – Wetzikon 4:2. Prättigau-Herrschaft – Reinach 3:5. Rheintal – Frauenfeld 3:7. Burgdorf – Wil 2:4. Argovia Stars – Oberthurgau 1:4. Rangliste: 1. Luzern 10/22. 2. Oberthurgau 9/18. 3. Herisau 9/18. 4. Wil 9/17. 5. Wetzikon 9/16. 6. Frauenfeld 9/16. 7. Burgdorf 9/14. 8. Reinach 9/12. 9. Argovia Stars 9/9. 10. Prättigau-Herrschaft 9/7. 11. Rheintal 9/7. 12. Bellinzona 8/6.
Nächstes Spiel. Sonntag. 16.00: Luzern – Reinach.

Bellinzona – Luzern 3:4 (1:1, 1:2, 1:1)
Centro Sportivo. – 130 Zuschauer. – SR Boverio. – Tore: 3. Küng (Niklas Maurenbrecher, Mark Fischer) 0:1. 12. 1:1. 25. Küng (Grigioni) 1:2. 29. 2:2. 38. Niklas Maurenbrecher (Mark Fischer, Henrik Maurenbrecher) 2:3. 55. 3:3. 59. Bossi (Müller, Grigioni) 3:4.

2. Liga: Küssnacht – Bellinzona 5:1. Chiasso – Schaffhausen 9:4. Pregassona Ceresio – Wallisellen 3:5. Zug – Sursee 0:5. Seetal – Küsnacht 5:8.
Rangliste: 1. Sursee 9/23. 2. Zug 9/21. 3. Wallisellen 9/18. 4. Küsnacht 9/15. 5. Küssnacht 9/15. 6. Bellinzona 9/12. 7. Pregassona Ceresio 8/9. 8. Schaffhausen 9/9. 9. Seetal 9/7. 10. Chiasso 8/3.