Rad Quer

WM-Silber für U23-Fahrer Kevin Kuhn

Kevin Kuhn kämpft sich einen Schutzwall hoch

Kevin Kuhn kämpft sich einen Schutzwall hoch

Kevin Kuhn, der grösste Schweizer Hoffnungsträger an der Radquer-WM in Dübendorf, gewinnt in der U23-Kategorie Silber.

Die zu Tausenden aufmarschierten Radsportfans wurden am ersten der zwei Wettkampftage nicht enttäuscht. Kevin Kuhn sicherte der Schweiz mit seinem 2. Platz die erste WM-Medaille im Radquer seit 2005.

Der 21-jährige Zürcher Oberländer, der als Gesamtweltcupsieger und Gewinner dreier Weltcuprennen zur Heim-WM unweit seines Wohnortes Gibswil antrat, wurde vom erst 19-jährigen Niederländer Ryan Kamp um 36 Sekunden geschlagen. Platz 3 belegte mit Mees Hendrikx ein weiterer Niederländer. Zweitbester Schweizer war der Lausanner Loris Rouiller im 11. Rang.

Die letzten Schweizer Medaillengewinner an Quer-Weltmeisterschaften waren vor 20 Jahren Simon Zahner als Dritter in der U23-Kategorie und Julien Taramarcaz als Zweiter bei den U19-Junioren.

Obschon Kuhn im Kampf um Gold chancenlos blieb - er musste den späteren Sieger in der vierten von sechs Runden ziehen lassen -, freute er sich über seine erste WM-Medaille: "Ich bin total happy mit dem 2. Platz, Ryan war heute einfach stärker." Eineinhalb Jahre habe er gezielt auf diese Medaille hingearbeitet, so Kuhn, der seit dieser Saison voll auf die Karte Sport setzt.

Im Eliterennen der Frauen vermochte Zina Barhoumi erwartungsgemäss nicht mit den Schnellsten mitzuhalten. Die 23-jährige Bernerin, die nach dem verletzungsbedingten Forfait von Jolanda Neff die einzige Schweizerin im Feld war, schaffte es auf den 23. Platz. Es triumphierte die 21-jährige Niederländerin Ceylin del Carmen Alvarado vor ihren Landsfrauen Annemarie Worst und Lucinda Brand. Bei den U19-Juniorinnen war Nicole Göldi als Elfte die beste Schweizerin.

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