Eishockey
Der EHC Urdorf verliert auf ganz bittere Art und Weise in der 2. Liga

Bei der 1:2-Niederlage gegen Küssnacht am Rigi macht ein Fehler den Unterschied. Die «Stiere» überzeugen über alles gesehen in der Defensive, vermögen aber offensiv kaum Akzente zu setzen.

Raphael Biermayr
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Die Urdorfer nach dem entscheidenden Gegentreffer zum 1:2 in der 49. Minute.

Die Urdorfer nach dem entscheidenden Gegentreffer zum 1:2 in der 49. Minute.

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Die Urdorfer starteten verhalten ins achte Heimspiel der Saison. Goalie Florian Wassmer bewies im Startdrittel gegen Küssnacht am Rigi, dass er es mit der neuen Konkurrenzsituation nach der Verpflichtung von Juliano Gallmann klarkommt. Am nächsten an einem Tor war dennoch ein Urdorfer: Samuel Kuoni traf im Powerplay den Pfosten (15.).

Im Mittelabschnitt dauerte es über zehn Minuten bis zum ersten Torschuss der Limmattaler. Grund dafür war eine Strafenflut infolge der kleinlichen, aber korrekten Linie der Tessiner Schiedsrichter. Ironischerweise folgte auf den Abschluss von Thomas Heldner das 0:1. Michael Trutmann klärte, Martin Riederer schickte Marco Zürcher auf die Reise, der den Urdorfern enteilte und per Shorthander traf.

Das nächste Überzahlspiel nützten die Gastgeber: Sandro Duttweilers schöne Vorarbeit vollendete Dennis Weiss zum Ausgleich. Für Duttweiler war es eine besondere Befriedigung, nachdem er gegen Ende des Startdrittels einen Puck ins Gesicht gekriegt hatte und mit einer klaffenden Wunde kurzzeitig ausgefallen war. Mit Isolierband tapte er die Stelle behelfsmässig ab.

Studers Fehlpass in die Niederlage

In der Folge überzeugten beide Teams durch ihre Defense, auf Urdorfer Seite zeigte Ex-NLB-Verteidiger Serge Haas eine herausragende Leistung. Ein Fehler musste die Partie entscheiden. Diesen leistete sich Raphael Studer, als er im Aufbau vor dem eigenen Tor den Puck auf die Schaufel von Stefan Frei spielte, was dieser eiskalt ausnutzte (49.).

Die neunte Niederlage im 16. Match der Urdorfer war besonders ärgerlich zustande gekommen. Weil sie zu wenig Druck auf das gegnerische Tor entwickelten, wäre ein Sieg aber glückhaft gewesen. Der Vorsprung auf einen Abstiegsrundenplatz beträgt weiterhin fünf Punkte.

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