Eishockey
Beim EHC Urdorf wird in der Hitze für die gute Form auf dem Eis geschuftet

Während der Sommerferien hält sich das Team von Trainer Jürg Brügger im Freien fit. Das erste Eistraining steht für den EHC Urdorf Mitte August an. Wie es um die Mannschaft steht, muss sich bis zum Saisonbeginn Ende September weisen.

Raphael Biermayr
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Jürg Brügger

Jürg Brügger

Nordwestschweiz

Der Sommer 2015 mag für die meisten eine Wonne sein. Für Mitglieder von Sportmannschaften gilt dies nur bedingt, zumal für Eishockeyteams. Das Sommertraining gehört an sich nicht zu den Lieblingsdisziplinen der Spieler, bei dieser Hitze ist der Faktor Abneigung nochmals höher. Das gilt auch im Fall des EHC Urdorf.

Während der Sommerferien ist die Turnhalle Weihermatt geschlossen, deshalb hält sich die Mannschaft vorwiegend draussen auf. Wobei: Turnhallen gelten in der Regel nicht als besonders gut gelüftet, weshalb das wohl noch die bessere Option ist. «Wir halten das Training locker, spielen meistens Fussball», sagt der neue Trainer Jürg Brügger. Wie üblich, würde er sich eine grössere regelmässige Beteiligung wünschen, «aber Spass macht es trotzdem».

Der pragmatische Bündner blickt der Saison 2015/16 mit gemischten Gefühlen entgegen. Zum einen weiss er immer noch nicht, wer in seinem Team ist. Zum andern weiss er entsprechend auch nicht, wozu die Equipe fähig ist. «Es ist momentan eine schwierige Phase für einen Trainer», weiss Brügger. Er wird die Urdorfer am 12. August erstmals auf dem Eis sehen (in Küssnacht am Rigi). Richtig ernst gelte es aber am 22. August: In Grüsch wartet ein Kickoff-Tag, mit Teambuilding und einem Trainingsspiel gegen den ansässigen HC Prättigau-Herrschaft. «Dort werden wir besprechen, wie wir in den Wintermonaten arbeiten wollen. Danach gibt es möglicherweise einen Schnitt im Kader.» Nicht für die kommende Spielzeit zur Verfügung stehen wird der Topskorer der vergangenen, die die Limmattaler auf dem neunten Rang abschlossen. Tobias Landis wird eine Weltreise machen. Kunstschütze Boris Otypka wird arbeitshalber im Ausland weilen und bis im November nicht auf dem Eis anzutreffen sein.

Nach insgesamt sieben Testmatches wartet am 26. September in Schaffhausen das erste Pflichtspiel anlässlich der Cup-Qualifikation. Die Limmattaler haben dem Meisterschaftsrivalen das Heimrecht abgetreten, weil es dannzumal auf der Weihermatt noch kein Eis gibt. Die 2.-Liga-Meisterschaft beginnt eine Woche später.

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