FC Luzern
FCL-Sportchef kämpft abseits des Rasens um Unterschrift von Filip Ugrinic – sonst droht ein Tiefpreis-Transfer

Der FCL-Sportchef hat angekündigt, dass Filip Ugrinic in diesem Sommer nicht zur Schweizer Konkurrenz wechselt. Jetzt muss Remo Meyer die Vertragsverhandlungen mit dem Jungstar erfolgreich zu Ende bringen, sonst könnte Ugrinic im Winter zum Discountpreis andernorts unterschreiben.

Daniel Wyrsch
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Viel wurde in den vergangenen Wochen über Filip Ugrinic berichtet. Der offensive Mittelfeldspieler ist als einziger Profi des FC Luzern besser als in der letzten Spielzeit in die neue Saison gestartet. Der 22-jährige Stadtluzerner hat in den ersten Begegnungen eine ähnlich tragende Rolle gespielt wie 2020/21 der österreichische Internationale Louis Schaub, der mit acht Toren und zehn Assists in 32 Ligapartien FCL-Topskorer wurde. Bei Ugrinic stehen nach drei Meisterschaftsspielen zwei Treffer und ein Assist auf dem Konto.

Bisher der überragende Spieler des FC Luzern: Der 22-jährige Filip Ugrinic hier gegen den FC Zürich mit der Captainbinde.

Bisher der überragende Spieler des FC Luzern: Der 22-jährige Filip Ugrinic hier gegen den FC Zürich mit der Captainbinde.

Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 8. August 2021)

Doch zu reden geben nicht nur seine Leistungen auf dem Platz, für Diskussionsstoff sorgen ebenso die Abwanderungsgerüchte um Ugrinic. Seit ein Newsportal letzte Woche geschrieben hat, dass sich der formstarke Offensivmann mit dem FC Basel einig sei, steht Ugrinic permanent in den Schlagzeilen. Die Fans beweisen dem durchschlagskräftigen Eigengewächs mit «Ugri-Ugri-Ugrinic»-Sprechchören im Stadion und diversen Posts und Einträgen in den Sozialen Medien ihre Zuneigung. Entscheidend im Kampf um Filip Ugrinic wird aber sein, ob FCL-Sportchef Remo Meyer seinen besten Fussballer wie angekündigt zur Unterschrift unter einen neuen Vertrag bringt.

Profis verlieren halbes Jahr vor Vertragsende an Wert

Eines ist klar: Nach dem tollen ersten Jahr seit der Rückkehr aus Hollands Eredivisie beim FC Emmen, hätte der Kontrakt spätestens nach dem Cupsieg um mindestens zwei Jahre verlängert werden sollen. Denn in etwas mehr als vier Monaten, ab Januar 2022, würde Ugrinic dem FCL mit dem Ende Saison auslaufenden Papier nur eine Ablöse von geschätzt 400'000 statt 2,5 bis 3 Millionen Franken einbringen. Das wäre ein enormer Transferausfall.

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