UEFA

Vor einem Länderspiel-Herbst mit Fragezeichen

Die Corona-Krise bringt die UEFA in Terminnöte

Die Corona-Krise bringt die UEFA in Terminnöte

Nach der Verschiebung der für Juni geplanten Länderspiele und EM-Barragespiele stellt die UEFA für den Herbst Planspiele an. Es könnte ausnahmsweise insgesamt achtmal gespielt werden.

Die drei Länderspielfenster im Herbst - je eines in September, Oktober und November - sind eigentlich mit den insgesamt sechs Runden der Nations League ausgefüllt. Es müssen aber möglichst bald auch die wegen des Coronavirus verschobenen Barrage-Spiele zur Ermittlung der letzten vier EM-Teilnehmer nachgeholt werden. Diese sollten ursprünglich Ende März ausgetragen werden und waren dann zunächst in den Juni verschoben worden.

Erwogen wird nun, an zwei der drei Herbst-Termine drei statt der üblichen zwei Länderspiele auszutragen. Die UEFA hatte nach einer Videokonferenz mit den Generalsekretären ihrer 55 Mitgliedsverbände entschieden, alle Länderspiele, die im Juni hätten stattfinden sollen, "bis auf Weiteres" zu verschieben. Konsens herrschte darin, dass die Spiele nicht ersatzlos gestrichen werden sollen.

Sollten die nationalen Meisterschaften der neuen Saison infolge der Coronavirus-Pandemie erst sehr spät beginnen können - beispielsweise im September -, müsste die UEFA auch ins Auge fassen, die Nations League, die im Herbst drei Wochenende blockieren würde, abzusagen. Vordringlich wäre, dass die Verbände überhaupt genügend Termine haben, um ihre Meisterschaften bis Ende Mai 2021 regulär durchzuführen.

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