WM14
Natur, Menschen, Fussball: Brasilien eröffnet mit seinen «drei Schätzen» die 20. WM

Natur, Menschen und der Fussball als wahre brasilianische Kunstform: Die drei Schätze Brasiliens standen bei der verspielt-fröhlichen Eröffnungsfeier der 20. Fussball-WM im Mittelpunkt.

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Pitbull, Jennifer Lopez und Claudi Litte Die drei performten den offiziellen WM-Song "We are one"
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Die Eröffnungsfeier zur Fussball-WM 2014 in Brasilien
Jennifer Lopez in Aktion
Die Eröffnungsfeier hat begonnen
Das Stadion von Coritnhians in Sao Paulo füllt sich
Ein erstes Bild aus dem Stadion
Auch die Brasilianerinnen sind im WM-Fieber
Auf gehts, Brasilien!
Diese Jungen fiebern den Neymar und Co. nach

Pitbull, Jennifer Lopez und Claudi Litte Die drei performten den offiziellen WM-Song "We are one"

Keystone

660 Darsteller zeigten das Land des Rekordweltmeisters Brasilien bei der 25-minütigen Feier in der nicht annähernd komplett gefüllten Corinthians Arena von São Paulo von seiner fröhlichen und bunten Seite und versuchten, die Schlagzeilen von erneuten Krawallen zuvor im Zentrum der 20-Millionen-Metropole so gut wie möglich vergessen zu lassen.

Als Signal für das weitere Turnier war die Feier sehr angenehm aber dennoch eher bieder. Die Brasilianer zeigten sich fast kindlich ausgelassen, herzlich, aber im Gegensatz zu vielen vorherigen Eröffnungsfeiern von sportlichen Grossveranstaltungen nicht zu selbstverliebt.

Zu Beginn stieg ein «lebender Ball» aus 90000 LED-Lichtern in den Nachmittagshimmel von São Paulo, für den Schlusspunkt sorgte die Präsentation des offiziellen WM-Songs.

«We Are One» wurde von Rapper Pitbull, der brasilianischen Sängerin Claudia Leitte und nach einer zwischenzeitlichen Absage doch von US-Popstar Jennifer Lopez live performt. Dies riss auch die bis dahin andächtig zuschauenden Zuschauer zu Begeisterungsstürmen.

Dazwischen wurden die «drei Schätze Brasiliens» in voller Farbenpracht hevorgehoben.

Mineralien und Pflanzen standen für die Natur, die Liebe zum Leben und die Leidenschaft zu Musik und Tanz für die Menschen. Den Abschluss bildete der Fussball.

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