Nach den Affären
Fussballpräsident Gilliéron will zurücktreten – rettet nun Ex-FCB-Chef Heusler den Verband?

Die Affären um die Doppeladler-Geste und den Ausschluss von Doppelbürgern aus der Nati haben den Schweizer Fussballverband erschüttert. Verbandschef Gilliéron will nun ebenfalls zurücktreten. Führt nun Ex-FCB-Präsident Heusler den Fussballverband aus der Krise.

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Wechsel an der FSV-Spitze
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Peter Gilliéron soll am kommenden Freitag nach neusten Information zurücktreten.
SFV-Generalsekretär Alex Miescher zog nach der Polemik um seine Person die Konsequenzen und trat letzte Woche zurück.
Nati-Trainer Vladimir Petkovic steht ebenfalls in der Kritik. Noch immer hat er nicht zur Zukunft der Nationalmannschaft Stellung bezogen.
Nachfolger von Peter Gilliéron könnte Bernhard Heusler werden.

Wechsel an der FSV-Spitze

Keystone/Montage_AZ

Die Doppeladler- und Doppelbürgeraffären sind noch nicht ausgestanden. Der Präsident des Schweizerischen Fussbalverbands (SFV), Peter Gilliéron, bereitet seinen Rücktritt vor. Dies schreibt der Blick in seiner heutigen Ausgabe. Demnach will Gilliéron bei der Tagung des SFV-Zentralvorstands am 24. August seinen Rücktritt erklären.

Bereits ist Generalsekretär Alex Miescher letzte Woche zurückgetreten.

Wird jetzt Bernhard Heusler jetzt Gilliérons Nachfolger? Nach Informationen der «Nordwestschweiz» ist dies durchaus möglich. Der ehemalige FCB-Präsident ist bereits Mitglied im Zentralvorstand des Schweizer Fussballverbands.

Zur Debatte steht auch ein Rücktritt von Nationaltrainer Vladimir Petkovic. Kontrovers diskutiert wird sein Eigensinn, wie er sich im Streit mit Nati-Captain Valon Behrami manifestierte. (ewu/jk)

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