Abstiegsdrama

Die Mannschaft warf ihn raus: Sami Hyypiä ist nicht mehr FCZ-Trainer

Nach der 0:4-Schmach gegen den FC Lugano ist der FC Zürich ans Tabellenende gerutscht. Drei Spieltage vor Schluss droht den Zürchern der Abstieg. Was sich abzeichnete, ist nun Tatsache: Der Finne Sami Hyypiä ist nicht mehr Trainer des FC Zürich.

Hyypiä stellte einen Tag nach der 0:4-Niederlage gegen Lugano und dem Sturz ans Tabellenende der Mannschaft die Vertrauensfrage. Nach einer langen Aussprache in der Garderobe, kam das Team zum Schluss, dass durch einen Trainerwechsel neue Impulse gesetzt werden könnten.

Die Zürcher sind seit sieben Spielen ohne Sieg und liegen drei Runden vor Schluss auf dem Abstiegsplatz. Der Rückstand auf Vaduz beträgt zwei, derjenige auf Lugano einen Punkt. Das nächste Spiel bestreiten die Zürcher am Montag auswärts gegen St. Gallen.

Hyypiä hatte das Amt am 31. August und als Nachfolger von Urs Meier übernommen. Dem ehemaligen Verteidiger gelang es aber nicht, die Zürcher aus dem Tabellenkeller zu führen. Immerhin schaffte Hyypiä mit den Zürchern den Einzug in den Cupfinal, den der FCZ am 29. Mai gegen Lugano im Zürcher Letzigrund bestreiten wird.

Der FCZ war die vierte Trainerstation des einstigen Champions-League-Siegers mit Liverpool (2005). Der 105-fache Internationale Hyypiä hatte zuvor unter anderen bei Bayer Leverkusen in der Bundesliga und bei Brighton & Hove Albion in Englands zweithöchster Liga gearbeitet. (SDA)

Die Mitteilung des FC Zürich:

«Sami Hyypiä hat heute Morgen den Mannschaftsrat gebeten, innerhalb des Teams die Vertrauensfrage zu stellen. Der Mannschaftsrat hat den Präsidenten über das Ergebnis der Besprechung informiert. Die Mannschaft ist sich bewusst, dass primär sie für die aktuelle Situation verantwortlich ist. Trotzdem ist sie zum Schluss gekommen, dass durch einen Trainerwechsel neue Impulse gesetzt werden könnten. Aufgrund dieser Ausgangslage wurde gemeinsam vereinbart, dass es für den Verein das Beste ist, wenn Sami Hyypiä seine Arbeit beim FCZ beendet.

Wir bedauern diese Entwicklung, zumal sich Sami Hyypiä mit grossem Einsatz und hoher Professionalität für den FCZ engagiert hat. Die Frage der Nachfolge wird jetzt sofort an die Hand genommen.»

Der FCZ  unterliegt Lugano zuhause mit 0:4 und wird Tabellenletzter

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Grafik: Elia Diehl

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