"Es wäre sehr reizvoll, etwas in England, Italien oder Spanien zu finden", sagte Barnetta gegenüber der Sportinformation. Das Kapitel Deutschland sei nach elf Jahren abgeschlossen.

Der 75-fache Schweizer Internationale hatte 2012 von Bayer Leverkusen zu Schalke gewechselt. Richtig glücklich wurde er in Gelsenkirchen aber nicht - den grössten Teil der Saison 2013/14 war er leihweise beim Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt tätig. In der abgelaufenen Spielzeit stand er bei Schalke in der Meisterschaft nur zehnmal in der Startformation und spielte er fünfmal durch. Dennoch erzielte er drei Tore und liess sich vier Assists gutschreiben.

"Es war nicht immer befriedigend", so Barnetta über seine Zeit bei Schalke. Dass es in der ersten Saison nicht optimal gelaufen war, war für ihn klar, nachdem er sich im Jahr 2011 zweimal am rechten Knie hatte operieren lassen müssen. Die Ausleihe nach Frankfurt bezeichnete er als guten Entscheid. Auch die Vorrunde und der Beginn der Rückrunde in der abgelaufenen Spielzeit liefen für ihn "wie vorgestellt". In den letzten sechs Wochen sei er aber nicht mehr zum Zug gekommen, weshalb der Zeitpunkt für einen Wechsel gut sei.

Zwei Monate zuvor war eine Verlängerung des am 30. Juni auslaufenden Vertrags für Barnetta noch ein ernsthaftes Thema gewesen, hätte er sich Gedanken über einen Verbleib bei Schalke gemacht. Weil es beim Bundesliga-Sechsten zuletzt aber turbulent zu und her ging, wurden die Verhandlungen verschoben. Nun wollte Barnetta nicht mehr warten.