Interview

FCB-CEO Roland Heri im grossen Interview: «Die Kulisse tut mir weh»

Roland Heri: «Meine Aufgabe als Geschäftsführer ist es nicht, mich lange mit Siegen oder Niederlagen aufzuhalten.»

Roland Heri: «Meine Aufgabe als Geschäftsführer ist es nicht, mich lange mit Siegen oder Niederlagen aufzuhalten.»

Vor dem wichtigen Auswärtsspiel gegen den FC Zürich am Samstagabend möchte FCB-CEO Roland Heri im Interview Einiges erklären. Er spricht über die Zuschauerflucht im Joggeli, den Okafor-Transfer sowie das auslaufende Konzept «Für immer Rot-Blau». Ausserdem erörtert er die Pläne zum Stadionumbau, die neuen Statuten und wie es mit dem Sparplan in Zukunft weiter gehen soll.

Roland Heri, wie viele «Heri raus!» und «Koller raus!»-Mails haben Sie diese Woche gekriegt?

Roland Heri: Keine. Natürlich spüren wir, dass die Menschen sich mit den Klub beschäftigen. Wenn wir verlieren, haben wir jeweils tatsächlich ein paar Rückmeldungen von Leuten, die ihre Verwunderung darüber kundtun, dass wir verloren haben. Da antworten wir stets respektvoll.

Welchen Einfluss hatte das 1:2 gegen St. Gallen auf die Stimmung rund ums Joggeli?

Meine Aufgabe als Geschäftsführer ist es nicht, mich lange mit Siegen oder Niederlagen aufzuhalten. Meine Aufgabe ist es, mich schnell zu sammeln und mich wieder sachlich auf den Geschäftsalltag zu konzentrieren. Aber mein Montag ist auch schöner, wenn wir gewonnen haben.

Zu Ihrem Geschäftsalltag gehört auch, sich Gedanken über die Zukunft von Marcel Koller zu machen.

Den Vertrag mit dem Trainer haben wir vor eineinhalb Jahren zusammen ausgearbeitet. Ich war damals nahe mit dabei und weiss deshalb genau, wovon ich rede. Wir haben alle Details so besprochen, dass es gestimmt hat. Und das stimmt heute noch. Darum ist Marcel Koller ruhig und darum sind wir ruhig.

Wäre es nicht besser gewesen, schon vor Rückrundenstart Klarheit zu schaffen?

Der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber haben sich auf eine gemeinsame Vereinbarung geeinigt. Diese bildet genau ab, was um die aktuelle Jahreszeit passieren soll.

Sprechen wir hier von der bekannten Klausel, die den Vertrag im Falle des Meistertitels automatisch verlängert?

Ich kann nur wiederholen: Beide Parteien haben sich mit dem Inhalt dieses Vertrages einverstanden erklärt und dieser Inhalt ist nach wie vor gültig.

Es gibt auch Fälle, in denen Verträge aufgelöst werden, bevor sie auslaufen.

Das gibt es, ja.

Nicht nur die Situation um Kollers Vertrag, auch der Abgang Noah Okafors und die Niederlagen-Serie sorgen für Unruhe bei den Fans.

Dass der Match gegen St. Gallen nicht gut war, schleckt keine Geiss weg. Es ist die Aufgabe des Trainerteams und vor allem der Mannschaft auf dem Platz , die Antwort am Samstag zu liefern.

Und wenn das nicht gelingt?

Das ist ein Blick in die Kristallkugel.

Dann wechseln wir das Thema. Warum wurde Noah Okafor früher und billiger als geplant verkauft?

Wir stimmen nicht einfach einem Transferwunsch eines Spielers zu. Wir haben versucht, Noah im Gespräch – da hat sich auch der Präsident persönlich noch eingesetzt – zu überzeugen oder ihm aufzuzeigen, dass es aus unserer Sicht besser wäre, er würde sich nochmal bei uns in die Startaufstellung zurückkämpfen und dann im Sommer oder noch besser im Sommer in einem Jahr über den nächsten Schritt nachdenken. Wenn man in einem solchen Gespräch aber irgendwann zu einem Punkt kommt, wo man merkt, dass es ausgeschöpft ist und die Gesprächspartner sich den Argumenten nicht mehr öffnen möchten, dann ist es unsere Aufgabe, uns sofort auf die unternehmerische Seite zu fokussieren und das Maximum für unseren Klub herauszuholen.

Das Maximum wäre Juventus Turin gewesen, das nach unseren Informationen deutlich mehr gezahlt hätte.

Wir befinden uns nicht in einem Menschenhandel- sondern in einem Sportgeschäft. Ein junger Mensch ist ja nicht einfach blind in seinem Tritt, der überlegt sich was und kommt zu einer Entscheidung, welcher Weg für ihn der richtige sein könnte.

Also verzichtet der Klub dem Spieler zuliebe auf Millionen?

Ich kann dazu nur sagen, dass wir sehr gut verhandelt haben. Uns stimmt zudem positiv, dass wir einen Spieler so weit entwickeln konnten, dass er Kraft seines Talentes und trotz seinen schlussendlich noch nicht so vielen Einsätzen in der Profimannschaft einen solchen Transfer hat realisieren können.

Trotzdem: Was sendet das für ein Zeichen, wenn ein eigener Junior beim FC Basel, der auf eigene Spieler setzen will, glaubt, dass er hier nicht weiter kommt?

Wenn man die Fussballromantiker mit dieser Frage anspricht, ist das kein schöner Moment.

Es geht nicht nur um Fussballromantik, sondern um ein Konzept, das auf Spieler wie Noah Okafor bauen wollte.

Es ist ganz klar: Als Klub investiert man sehr viel in die Ausbildung eines jungen Spielers. Geld, Zeit, Energie. Wenn eine Trennung dann im Raum steht, beschäftigt man sich auch emotional damit.

Es ist nicht nur Okafor. Es ist zu hören, dass auch andere junge Spieler mit ihren Einsatzminuten unzufrieden sind.

Ich kann nicht darauf eingehen, was Sie so hören. Aber die Einsatzminuten beim FC Basel von eigens ausgebildeten und jungen Spielern sprechen eine deutlich andere Sprache.

Wie gut wurde das Konzept «Für immer Rot-Blau» ein halbes Jahr vor Ende des damals auf drei Jahre gesetzten Zeitrahmens umgesetzt?

Unser Konzept heisst ja vor allem, dass man die Pipeline für die eigenen jungen Spieler öffnen wollte. Das heisst aber auch nicht unbedingt, dass man nur Spieler aus dem Nachwuchs direkt in der 1. Mannschaft des FCB unterbringt. Das bedeutet ja auch, dass man vielleicht mal einen Spieler, der bei uns ausgebildet wurde, in die Challenge League ausleihen kann. Wenn man unsere Mannschaft anschaut, die aktuell auf dem Platz steht, sieht man, wie jung die teilweise ist. Wir sind ganzheitlich betrachtet zufrieden mit der bisherigen Umsetzung des Konzepts.

Also wird dieser Weg auch nach Sommer 2020 weitergegangen?

Grundsätzlich geht es darum, dass wir unsere Nachwuchsabteilung weiter entwickeln und mit neuen Herausforderungen konfrontieren. Die Zeiten, wo teilweise die Reservebank noch mit Nationalspielern besetzt war, sind definitiv vorbei.

Das wäre auch das Stichwort für den neuen Nachwuchschef Percy van Lierop, der seit 6. Januar Massimo Ceccaroni ersetzt. Dort scheint man erkannt zu haben, dass etwas getan werden muss.

Etwas machen müssen finde ich nicht korrekt formuliert. Das zielt zu sehr darauf, dass man nicht zufrieden war.

Ein Wechsel impliziert aber immer genau das.

Ich denke nicht, dass es das per se impliziert. Selbstverständlich ist es gut, dass nach einer gewissen Zeit, in der jemand einen intensiven Job gemacht hat, die Fenster geöffnet werden und ein bisschen frischen Wind herein gelassen wird. Das heisst aber genau nicht, dass die Arbeit, wenn wir von jener von Massimo Ceccaroni reden, schlecht oder unzufriedenstellend geleistet wurde.

Van Lierop wurde bereits letzten Sommer verpflichtet. Kommuniziert wurde dies nicht. Jetzt taucht er mit einem halben Jahr Verspätung da auf, wo er hin sollte.

Das lag am Wechsel der sportlichen Leitung. Ruedi Zbinden reklamierte zurecht, dass er Zeit brauche, die Nachwuchsabteilung anzusehen. Diese Zeit haben wir uns genommen. Es ist nicht so, dass van Lierop nicht gearbeitet hätte. Er hat sich mit den Ausbildungsgegebenheiten in der Schweiz auseinander gesetzt, sich intensiv vorbereitet.

Wieso wurde die Anstellung Van Lierops nicht kommuniziert?

Wir haben einen Mitarbeiter engagiert, den wir noch nicht mit dem entsprechenden Portfolio an Aufgaben gerüstet hatten. Darum haben wir mit der Kommunikation gewartet, bis wir uns sicher waren, was seine Aufgabenbereiche sein werden.

Zurück zum vergangenen Sonntag: Die Reaktion der Fans war extrem. Taulant Xhaka sagte, er habe das in Basel noch nie erlebt. Dazu kommt die erschreckend tiefe Zuschauerzahl von 20 527. Hat Sie das überrascht?

Persönlich war ich ein bisschen überrascht, ja. Das Stadion war nicht gut gefüllt und das tut mir weh. Wir sind schlecht aus der Winterpause gekommen, haben in Bern nicht gut gespielt. Das ist ganz klar. Dass sich dann so viele Fans dazu entscheiden, dem Spiel fern zu bleiben, hat uns wehgetan. Wir müssen alles daran setzen, die Herzen der Fans wieder zu gewinnen, damit sie wieder mit Freude ins Stadion kommen.

Haben Sie Sorgen, dass gegen Thun oder Xamax noch weniger Menschen ins Stadion kommen?

So negativ möchte ich nicht in die Zukunft schauen. Jetzt kommt erstmal der FCZ auswärts. Ich bin überzeugt, dass die Mannschaft sich reinkniet, um es gegen Zürich besser zu machen.

Sie sagten, die Kulisse sah nicht schön aus. Wäre es mit geschlossener Galerie schöner gewesen?

Das Stadion wurde 2008 für die Europameisterschaft erweitert. Richtig gefüllt haben wir es nur in den wunderbaren Sternstunden in der Champions League. Aber im Meisterschaftsbetrieb ist das Joggeli für das Einzugsgebiet zu gross. Übrigens: Den grössten Einbruch bei den Zuschauerzahlen hatten wir im Jahr, als wir unter Urs Fischer das Double geholt haben. Das muss man auch sehen. Einfach zu sagen, dass die Mannschaft gerade nicht gut spielt oder einige Jahreskarten nicht funktionieren, kann nicht der Grund sein. Vielleicht hat auch eine gewisse Ermüdung in den Erfolgsjahren das Interesse etwas abgestumpft.

Es gibt Pläne, das Stadion zu verkleinern.

Wir sind Mieter im Joggeli. Wir können Vorschläge an geeigneter Stelle deponieren und diskutieren. Aber ob etwas gemacht werden kann, liegt nicht in unserer Gewalt. Wir sind auf konstruktive Dialoge angewiesen. Nur durch ein gemeinsames Auftreten der Stadiongenossenschaft und des FCB können wir die notwendigen Schritte einleiten, um eine tolle Atmosphäre im Stadion zu haben und unternehmerisch erfolgreich zu sein.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Wir müssen noch ein paar Schritte gehen. Aber in diesem Konstrukt geht es nur gemeinsam. Das ist einfach so. Ich will betonen, dass wir im gesamtschweizerischen Vergleich eine Miete (über drei Millionen Franken pro Jahr, Anm. d. Red.) zahlen, die in keinem Verhältnis zur Konkurrenz steht. Zusätzlich übernehmen wir enorme Reinigungskosten und haben den Anspruch, den schönsten Platz in der Schweiz zu haben. Dazu sehen wir uns zunehmend auch mit höheren Ausgaben für die Sicherheit konfrontiert.

Wie schwer wiegen die Stadionkosten, wenn man bedenkt, dass der FCB 2019 21 Millionen Franken einsparen wollte?

Sehr schwer. Insgesamt ist das schon ein grosser Block auf unserer Kostenseite. Wir diskutieren, wie wir den reduzieren können.

Durch den Kauf des Stadions?

Das ist jetzt definitiv nicht der Zeitpunkt, da etwas zu sagen. Ich betone noch einmal: Es geht nur zusammen. Es geht nicht darum, ob wir kaufen wollen oder ob die Genossenschaft verkaufen will. Wir wollen gemeinsam einen Plan für die Zukunft erarbeiten, den wir auch gemeinsam präsentieren können. Der bestehende Vertrag läuft jetzt noch zweieinhalb Jahre. Bis Herbst 2020 möchten wir einen guten Vorschlag auf dem Tisch haben.

Konnten Sie die 21 Millionen wie geplant einsparen?

Wir sind definitiv aufgefordert, unseren Kostenblock herunterzufahren. Aber wir werden auch alles dafür tun, damit es unsere Finanzen auch gewährleisten, spannenden Fussball in der Schweiz und in Europa zu spielen.

Das beantwortet nicht die Frage, ob Sie das Sparziel erreicht haben.

Das sehen wir, wenn der Geschäftsbericht veröffentlicht wird. Wir haben ein gewisses Einnahmepotenzial im Schweizer Fussball. Aber dass sich die Bedingungen für Schweizer Klubs verändert haben, was die Prämien aus dem internationalen Geschäft anbelangt, ist klar. Es ist auch klar, dass es nicht am FC Basel liegt, dass sich die Situation erschwert hat und es ist auch klar, dass wir nach wie vor der einzige Klub in der Schweiz sind, der in drei Wettbewerben spielt. Das wiederum belastet die Mannschaft ganz anders als die nationale Konkurrenz.

Der Spardruck erhöht sich in den nächsten Jahren.

Wir müssen die Kosten noch weiter reduzieren. Da ist die Stadionmiete ein grosser Block, da sind die Personalkosten ein wichtiger Faktor und das waren auch unsere enormen IT-Kosten, die wir mit unseren veralteten Systemen verursacht haben.

Viele dieser Kosten sind Spätfolgen aus den erfolgreichen Jahren, die kontinuierlich aufgebaut wurden.

Da sage ich völlig ohne Vorwurf: Ja. Das ist so.

Welches Sparpotenzial gibt es in der 1. Mannschaft aktuell noch?

Wir haben immer noch einige Verträge, die wir übernehmen durften, die irgendwann auslaufen. Aber der FC Basel wird immer Spieler auf Positionen verpflichten, wo wir dringend Verstärkung brauchen. Aber wir müssen mit dem Kapital, das für Investitionen zur Verfügung steht, noch vorsichtiger umgehen, als das der FCB in der Vergangenheit eh schon gemacht hat.

Trotz Sparplan sind die Ansprüche gleich geblieben.

Die Ansprüche werden in Basel auch immer die gleichen bleiben. Wir möchten immer um den Titel spielen und wollen immer europäisch dabei sein. Aber wir sind überzeugt, dass wir das mit geringeren Investitionsmengen realisieren können.

Aktuell besteht die Gefahr, dass nur noch der Schweizer Meister theoretische Chancen auf das grosse europäische Geld hat und der FCB da den Zug verpassen könnte.

Mannschaftssport, insbesondere Fussball, ist zyklisch. Definitiv. Der FC Basel ist noch nicht am Ende der Umbauarbeiten, die eingeleitet werden mussten, um das Unternehmen in eine sichere Zukunft zu führen.

Müssten, wenn Mannschaftssport zyklisch ist, nicht auch die Ziele zyklisch angepasst werden?

Wir befinden uns in einem ständigen Spagat zwischen langfristiger unternehmerischer Zukunft und kurzfristigem sportlichem Erfolg.

Für die unternehmerische Zukunft ist seit September auch David Degen verantwortlich. Wie gestaltet sich seine Funktion?

Belebend und erfrischend.

Das klingt jetzt ein bisschen zu auswendig gelernt.

Nein. Ich kannte David Degen schon früher und durfte ihn jetzt noch ein bisschen besser kennenlernen. Ich finde belebend und erfrischend sehr passend. Er arbeitet an verschiedenen Projekten, hauptsächlich im Sponsoringbereich, wo sein Netzwerk eine grosse Hilfe ist.

Gibt es seitens der FCB-Führung den Wunsch, dass weitere FCB-Freunde wie David Degen, ein Stück vom Verein kaufen?

Bernhard Burgener ist eine breite Abstützung in der Region sehr wichtig. Es geht nicht darum, alles auf die Karte Unternehmen zu setzen. Da versteht man Herrn Burgener vielleicht auch etwas falsch. Aber unserer Ansicht nach ist der Aufbau einer gesunden unternehmerischen Basis wichtig, damit wir sportlich auch in Zukunft erfolgreich sein können.

War es von Anfang an Burgeners Plan, dass er den Verein erwirbt und dann schrittweise Anteile abgibt?

Das weiss ich nicht.

Wissen Sie, ob es Bestrebungen gibt, einen Grossinvestor ins Boot zu holen?

Wenn sich ein geeigneter Investor bei FCB beteiligen will, würde sich Bernhard Burgener das vielleicht anhören. Aber ich sage bewusst: Er muss zu Rotblau und in die Region passen.

Rotblau RedBull?

Ich glaube, RedBull ist im Fussball schon gut engagiert.

Gibt es denn noch andere Freunde des FC Basel, die ein Stück von Burgeners FCB-Kuchen kaufen könnten?

«Stück vom Kuchen» gefällt mir überhaupt nicht. Wir sind ein Fussballklub, kein Kuchen. Herr Burgener spricht von einer breiteren Abstützung als Zeichen einer breiteren Verankerung in der Region. Es geht gar nicht um Kuchenteile, die man abgeben will.

Was können Sie zur geplanten Modernisierung der Statuten sagen, welche Sie am Montag einer grösseren Fan-Gruppe vorgestellt haben?

Diese Abende gefallen mir sehr. Da merkst du, wie stark die Identifikation der Menschen mit dem Verein ist. Wir haben Menschen aus dem C, aus der Kurve, aus den offiziellen Fanklubs eingeladen. Wir hatten konstruktive Gespräche und viele gute Ideen kamen zusammen. Die Inputs werden wir aufnehmen und am Schluss werden die neuen Statuten an der GV präsentiert.

Inwieweit wird der Antrag des Vereinsmitglieds Peter Hablützel berücksichtigt? Er forderte, dass Bernhard Burgener als Präsident des Verwaltungsrates nicht gleichzeitig auch noch Präsident des Vereins sein kann.

Da hat Herr Burgener relativ schnell und sehr unkompliziert erkannt, dass das ein gutes Anliegen ist. Er würde es begrüssen, wenn das statuarisch so festgelegt würde. Personen kommen und gehen. Den Verein wird es immer geben. Das ist das grösste Gut, das wir haben. Damit müssen wir vorsichtig umgehen.

Zur Person: Roland Heri ist seit dem 1. Januar 2019 CEO des FC Basel. Damit führt und verantwortet er den Geschäftsbetrieb des Klubs. Der 60-jährige Heri ist seit 2010 für den FC Basel tätig. Vor der Ära Burgener war er administrativer Leiter der Nachwuchsabteilung. Im Sommer 2017 wurde er COO und damit zur rechten Hand des damaligen Sportdirektors Marco Streller.

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