EHC Olten

Von den Powermäusen ist gegen Winterthur eine Reaktion gefordert

Chaotisch: Der EHCO im Duell gegen Ajoie.Bild: Schumacher/Freshfocus

Chaotisch: Der EHCO im Duell gegen Ajoie.Bild: Schumacher/Freshfocus

Nach der bitteren Heimniederlage gegen Ajoie strebt der EHC Olten gegen den EHC Winterthur am Freitagabend die Wiedergutmachung an. Ein Sieg gegen die Zürcher ist Pflicht. Sonst droht dem EHCO der Strichkampf.

Am Freitagabend (19.45 Uhr) hat der EHC Olten die Chance, für den schwachen Auftritt vom letzten Dienstag gegen Ajoie (4:7) vor eigenem Publikum Wiedergutmachung zu leisten. Die Oltner haben ein Erfolgserlebnis nicht nur aus mentalen Gründen dringend nötig, sondern schlicht und einfach auch mit Blick auf die Tabelle.

Auch wenn erst ein Viertel des Qualifikationspensums absolviert ist (elf Spiele), so bewegt sich der EHCO bedrohlich nah am Playoff-Strich. Oder anders ausgedrückt: Setzt es auch gegen Winterthur eine Heimniederlage ab, ist man mittendrin im Strichkampf. Klar ist deshalb: Gegen die Zürcher muss ein Sieg her – wie auch immer er zustande kommen mag. Jetzt ist von den Spielern schlicht und einfach eine Reaktion gefragt.

Es ist dabei anzunehmen, dass Headcoach Fredrik Söderström aus dem desaströsen Auftritt vom Dienstag die nötigen Konsequenzen zieht und dem einen oder anderen Leistungsträger ausser Diensten einen Denkzettel verpassen wird.

Noch ohne Horansky - auch im Cup

Noch nicht mit der Rückkehr ins Team ist weder am Freitag noch am Sonntag im Cup-Duell gegen die SCL Tigers (15.45 Uhr) bei Stan Horansky zu rechnen. Er trainiert aktuell, wie Verteidiger Anthony Rouiller, im roten Kein-Kontakt-Leibchen mit. Man will bei den Oltnern, trotz der aktuellen, sportlichen Krise, beim Comeback der beiden Schlüsselspieler nichts überstürzen. «Das Wichtigste ist, dass sie ganz gesund werden. So helfen sie uns am meisten», betont Sportchef Marc Grieder. Auch er ist auf die Reaktion der Mannschaft gespannt.

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