43 Minuten lang durfte Servette hoffen, die miserable Serie mit lauter Niederlagen seit dem 11. Dezember 2015 beenden zu können. Zug erwies sich zwar als besseres Team, aber Servette kämpfte mit viel Engagement . Tommy Wingels (28.) und Daniel Winnik (27./36.) verpassten vorzügliche Ausgleichschancen. Dann aber besorgten Sven Senteler und Yannick Zehnder zu Beginn des Schlussabschnitts mit zwei Goals innerhalb von 151 Sekunden zum 3:0 mehr als die Vorentscheidung.

Bei Zug gelangte erstmals Dennis Everberg zum Einsatz, der den in die KHL abgewanderten Viktor Stalberg ersetzen soll. Everberg stand bei keinem Treffer auf dem Eis. Zugs Captain Raphael Diaz schied nach 33 Minuten verletzt aus.

Servette verlor sechs der letzten sieben Spiele und gewann zuletzt auch in der heimischen Les-Vernets-Halle nicht mehr. Aus den letzten vier Heimpartien resultierte bloss noch ein glückhafter Sieg gegen Ambri (6:4).

Telegramm:

Genève-Servette - Zug 0:4 (0:1, 0:0, 0:3)

5523 Zuschauer. - SR Müller/Tscherrig, Gnemmi/Kovacs. - Tore: 17. Suri (Stadler) 0:1. 43. Senteler (Klingberg) 0:2. 46. Zehnder (Schnyder) 0:3. 54. Klingberg (Ausschluss Stadler!) 0:4. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 3mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Richard; Martschini.

Genève-Servette: Descloux; Völlmin, Mercier; Vukovic, Fransson; Jacquemet, Bezina; Antonietti; Wingels, Richard, Winnik; Skille, Almond, Douay; Wick, Romy, Rubin; Fritsche, Berthon, Bozon; Kyparissis.

Zug: Stephan; Schlumpf, Alatalo; Diaz, Stadler; Zgraggen, Zryd; Thiry; Martschini, McIntyre, Suri; Lammer, Albrecht, Simion; Klingberg, Senteler, Everberg; Leuenberger, Zehnder, Schnyder; Widerström.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bouma, Kast, Rod, Simek und Tömmernes. Zug ohne Morant, Roe und Volejnicek (alle verletzt). Diaz verletzt ausgeschieden (33.). - Pfostenschuss Martschini (46.).