Zunächst wendete Servette im letzten Drittel dank Toren der Verteidiger Jonathan Mercier (44.) und Henrik Tömmernes (49.), der im Powerplay erfolgreich war, ein 1:2 in ein 3:2. Die Berner schlugen jedoch zurück. Nachdem Jan Mursak in Überzahl das 3:3 (54.) gelungen war, sorgte Gaëtan Haas 96 Sekunden vor dem Ende mit einem Schuss von der blauen Linie für die Entscheidung.

Der Sieg der Berner ging absolut in Ordnung. Vor allem im zweiten Drittel dominierten sie die Partie klar, mehr als das 2:1 von Thomas Rüfenacht (34.) schaute jedoch nicht heraus. Der Schweizer Internationale hat nun in vier Partien hintereinander ein Tor geschossen. In den letzten sieben Spielen war er sechsmal erfolgreich, nachdem er in den ersten 37 Begegnungen bloss viermal getroffen hatte.

Servette zeigte angesichts der Wichtigkeit der Partie erstaunlich wenig Emotionen. Und dem 0:1 von Simon Moser (6.) sowie dem 1:2 gingen haarsträubende Fehlpässe von Johan Fransson respektive Tanner Richard voraus. Der Rückstand der Genfer auf den 8. Platz beträgt drei Runden vor Schluss nach der siebenten Niederlage in den letzten neun Spielen fünf Punkte. Derweil bauten die Berner den Vorsprung auf den ersten Verfolger Zug auf fünf Zähler aus.

Telegramm:

Bern - Genève-Servette 4:3 (1:1, 1:0, 2:2)

15'656 Zuschauer. - SR Hebeisen/Massy, Castelli/Ambrosetti. - Tore: 6. Moser 1:0. 15. Fritsche (Berthon, Bozon) 1:1. 34. Rüfenacht (Arcobello) 2:1. 44. Mercier (Kast, Rubin) 2:2. 49. Tömmernes (Richard/Ausschluss Blum) 2:3. 53. Mursak (Haas/Ausschluss Romy) 3:3. 59. (58:24) Haas (Almquist) 4:3. - Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Richard.

Bern: Genoni; Krueger, Blum; Andersson, Gerber, Burren, Almquist; Kamerzin; Mursak, Ebbett, Kämpf; Sciaroni, Haas, Scherwey; Ruefenacht, Arcobello, Moser; Grassi, Heim, Berger; Bieber.

Genève-Servette: Descloux; Mercier, Fransson; Martinsson, Tömmernes; Völlmin, Bezina; Antonietti; Fritsche, Berthon, Bozon; Rubin, Kast, Simek; Jacquemet, Richard, Winnik; Riat, Patry, Maillard; Romy.

Bemerkungen: Bern ohne Boychuk (überzähliger Ausländer) und Untersander. Genève-Servette ohne Bouma, Wingels, Skille, Wick, Vukovic, Douay, Almond, Rod (alle verletzt) und Mayer (krank). - Bern ab 58. ohne Gerber. - Timeout Servette (59:38), ab 58:28 ohne Goalie.