National League

Lausanne mit eindrücklicher Rückkehr

In den ersten 28 Spielminuten durften die Lausanner gleich sechsmal zum Torjubel ansetzen

In den ersten 28 Spielminuten durften die Lausanner gleich sechsmal zum Torjubel ansetzen

23 Tage nach dem letzten Ernstkampf kehrt der Lausanne HC mit einem Paukenschlag zurück. Die Waadtländer setzen sich im Spitzenspiel der National League gegen Fribourg-Gottéron gleich mit 6:1 durch.

Mit dem genau gleichen Verdikt gegen Fribourg hatten sich die Lausanner am 1. November in die Nationalmannschaftspause verabschiedet. 23 Tage später kehrte die Mannschaft von Trainer Craig MacTavish aus der Quarantäne zurück, und knöpfte genau dort an, wo sie zuvor aufgehört hat.

Wer in der leeren Patinoire de Malley ein Spitzenspiel auf Augenhöhe erwartet hat, wurde schnell eines Besseren belehrt. Der LHC zeigte sich von seiner effizienten Seite und führte nach 28 Minuten bereits mit 6:0, wobei Reto Berra im Freiburger Tor keine Schuld traf.

Sechs der ersten zwölf Lausanner Schüsse fanden den Weg ins Freiburger Tor. Samuel Walser gelang in der 52. Minute mit dem 41. Abschluss der Gäste immerhin noch der Ehrentreffer. Beim Heimteam konnte sich Christoph Bertschy als Doppeltorschütze auszeichnen. Für den gebürtigen Freiburger waren es bereits die Saisontreffer Nummer 6 und 7.

Während Lausanne seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen ist und nach Verlustpunkten die verzehrte Tabelle in der National League sogar anführt, konnte Fribourg Gottéron seine Auswärtsschwache ein weiteres Mal nicht verbergen. Das Team von Trainer Christian Dubé ging zum vierten Mal hintereinander in einem fremden Stadion als Verlierer vom Eis.

Vierter Sieg in Serie für die Lions

Dank dem vierten Sieg in Serie, einem 2:1 gegen die SCL Tigers, übernahmen die ZSC Lions wieder die Tabellenführung. Die Zürcher liegen einen Punkt vor Lausanne, das drei Partien weniger ausgetragen hat.

Die Lions feierten den vierten Erfolg hintereinander gegen die Emmentaler (Torverhältnis 17:3). Der Sieg der Zürcher ging insgesamt in Ordnung, sie taten in den ersten zwei Dritteln deutlich mehr fürs Spiel. Zudem scheiterten sie nicht weniger als fünfmal an der Torumrandung.

Das 1:0 erzielte in der 7. Minute der schwedische Scharfschütze Fredrik Pettersson mit seinem fünften Powerplay-Treffer in der laufenden Meisterschaft. Derweil kassierten die Langnauer bereits das zehnte Gegentor in Unterzahl auf fremdem Eis in dieser Saison, und dies in der sechsten Auswärtspartie. Für das 2:0 zeichnete Justin Sigrist (39.) verantwortlich. Im letzten Abschnitt zeigten die Tigers eine starke Leistung, nachdem sie schon im ersten Drittel einige hochklassige Chancen vergeben hatten. Mehr als das 1:2 durch Jules Sturny (57.) gelang den Gästen aber nicht

Luganos weiter heimstark

Der HC Lugano bewies ein weiteres Mal in dieser Saison seine Heimstärke. Die Tessiner feierten in der Resega beim 2:0 gegen Genève-Servette im sechsten Heimspiel bereits den fünften Sieg. Grossen Anteil an den drei gewonnenen Punkten hatte Niklas Schlegel. Der Keeper wehrte sämtliche 38 Torschüsse der Genfer ab und feierte seinen dritten Shutout der Saison.

Luca Fazzini brachte Lugano in der 33. Minute auf die Siegerstrasse. Der schussgewaltige Stürmer traf auf Zuspiel von Philipp Kuraschew im Powerplay zum 1:0. Kurz zuvor hatte Joël Vermin auf der Gegenseite ebenfalls die Führung auf dem Stock, der Genfer Stürmer scheiterte jedoch alleine vor Schlegel. Dario Bürgler war in der Schlussminute mit dem 2:0 ins leere Tor für den Endstand besorgt. Mit dem vierten Sieg hintereinander zog Lugano in der Tabelle an den Servettiens vorbei und belegt neu Platz 5.

Telegramme:

Lausanne - Fribourg-Gottéron 6:1 (3:0, 3:0, 0:1)

1 Zuschauer. - SR Lemelin (USA)/Müller, Progin/Duarte. - Tore: 7. Bozon 1:0. 19. (18:04) Bertschy (Frick) 2:0. 20. (19:28) Conacher (Gibbons, Malgin) 3:0. 24. Gibbons (Conacher, Barberio) 4:0. 26. Bertschy (Emmerton) 5:0. 28. Emmerton (Barberio, Bertschy) 6:0. 52. Walser (Jecker) 6:1. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 1mal 2 plus 10 Minuten (Kamerzin) gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Malgin; Stalberg.

Lausanne: Stephan; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Marti; Krueger, Leone; Conacher, Malgin, Gibbons; Bertschy, Emmerton, Kenins; Bozon, Jooris, Almond; Jäger, Maillard, Douay.

Fribourg-Gottéron: Berra; Sutter, Jecker; Gunderson, Chavaillaz; Aebischer, Abplanalp; Schaller, Kamerzin; Stalberg, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Bougro, Bykov, Herren; Rossi, Walser, Jörg.

Bemerkungen: Lausanne ohne Hudon (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Furrer, Hughes, Jobin, Marchon (alle verletzt) und Brodin (überzähliger Ausländer).

ZSC Lions - SCL Tigers 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

50 Zuschauer. - SR Wiegand/Hungerbühler, Schlegel/Steenstra (CAN). - Tore: 7. Pettersson (Noreau/Powerplaytor) 1:0. 39. Sigrist (Krüger) 2:0. 57. Sturny (Grossniklaus) 2:1. - Strafen: 1mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers. - PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Maxwell.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Morant; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Pettersson, Krüger, Sigrist; Bodenmann, Pius Suter, Hollenstein; Pedretti, Prassl, Wick; Simic.

SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Brannström; Blaser, Schilt; Huguenin, Lardi; Grossniklaus; Neukom, Nolan Diem, Berger; Julian Schmutz, Maxwell, Sturny; Andersons, Melnalksnis, In-Albon; Earl, Flavio Schmutz, Dostoinov.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Blindenbacher, Capaul, Dominik Diem (alle verletzt), Rossi und Schäppi (beide krank), SCL Tigers ohne Weibel, Zaetta (beide krank) und Salzgeber (verletzt). SCL Tigers von 58:29 bis 58:54 und ab 59:00 ohne Torhüter.

Lugano - Genève-Servette 2:0 (0:0, 1:0, 1:0)

30 Zuschauer. - SR Salonen (FIN)/Fluri, Fuchs/Wolf. - Tore: 33. Fazzini (Kurashev, Herburger/Powerplaytor) 1:0. 60. (59:34) Bürgler 2:0 (ins leere Tor). - Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Traber) gegen Lugano, 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Omark.

Lugano: Schlegel; Heed, Riva; Loeffel, Wellinger; Nodari, Wolf; Traber, Chiesa; Bödker, Arcobello, Morini; Fazzini, Kurashev, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Walker, Sannitz, Herburger.

Genève-Servette: Descloux; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Mercier; Moy, Fehr, Winnik; Damien Riat, Vermin, Omark; Arnaud Riat, Smirnovs, Rod; Fritsche, Berthon, Vouillamoz; Miranda.

Bemerkungen: Lugano ohne Zurkirchen (verletzt), Genève-Servette ohne Patry und Richard (beide verletzt). Genève-Servette von 58:33 bis 59:34 ohne Torhüter.

Tabelle:

Rangliste: 1. ZSC Lions 14/26 (46:43). 2. Lausanne 11/25 (37:24). 3. Fribourg-Gottéron 13/24 (37:41). 4. Zug 10/22 (33:25). 5. Lugano 10/20 (31:20). 6. Genève-Servette 11/19 (39:25). 7. Rapperswil-Jona Lakers 13/17 (33:34). 8. Ambri-Piotta 14/14 (27:41). 9. Bern 12/13 (29:33). 10. Biel 11/12 (31:38). 11. SCL Tigers 11/8 (21:39). 12. Davos 8/7 (29:30).

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