EHC Olten

Der Fall Truttmann: Eine Entscheidung naht

Marc Truttmann (r.) spielt in den Planungen von Trainer Fredrik Söderström vorderhand keine Rolle mehr.

Marc Truttmann (r.) spielt in den Planungen von Trainer Fredrik Söderström vorderhand keine Rolle mehr.

Also doch: Der EHC Olten und der auf dem Abstellgleis gelandete Stürmer Marco Truttmann verhandeln über die vorzeitige Auflösung des Vertrags. Noch ist aber offen, ob sich die beiden Parteien letztlich einig werden.

Nachdem Marco Truttmann am Dienstag die Reise nach Biasca zum Duell des EHC Olten gegen die Ticino Rockets (3:2) gar nicht erst angetreten hat, ist seine Zukunft bei den Powermäusen länger denn je im Ungewissen. Von den Beteiligten möchte sich aktuell niemand äussern. Beim EHCO verweist man lediglich darauf, dass es ein rein sportlicher Entscheid von Trainer Fredrik Söderström ist, dass Truttmann zuletzt in drei Spielen nicht mehr zum Einsatz kam. Nicht mehr, und nicht weniger.

Hinter den Kulissen wird verhandelt

Die Gerüchte verdichten sich aber, dass hinter den Kulissen bereits über eine Auflösung des bis Ende dieser Saison laufenden Vertrags verhandelt wird. Bestätigen möchte es niemand, doch diese Zeitung weiss: Am Montag trafen sich die beiden Parteien in einer Autobahnraststätte zu einer ersten Verhandlungsrunde. Man kann davon ausgehen, dass Truttmann einen Teil des ihm bis Vertragsende zustehenden Lohns ausbezahlt bekommen möchte. Auf der anderen Seite ist der EHCO kaum bereit, einem Spieler, ohne Gegenleistung, Geld hinterherzuwerfen.

Nun wird sich also in den nächsten Tagen entscheiden, wohin die Reise gehen soll. Es stehen dabei zwei offensichtliche Szenarien zur Auswahl: 1.) Der Vertrag zwischen dem EHCO und Marco Truttmann wird im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. 2.) Eine Einigung kommt nicht zustande und der Stürmer sitzt seinen Vertrag bei Olten aus.

Rückkehr in Mannschaft unwahrscheinlich

Eine Rückkehr in die Mannschaft scheint nach allem, was passiert ist, sehr unwahrscheinlich. Zumal Trainer Fredrik Söderström nach dem Spiel in Biasca noch einmal unterstrich, dass er hinter seiner Entscheidung stehe und überzeugt sei, dass sie die Mannschaft auf eine positive Art und Weise beeinflusst habe. Ein Vertrauensvotum für den ehemaligen Topscorer des Teams sieht anders aus.

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