Aufstieg

Die Ligarevolution im Schweizer Eishockey ist die grosse Chance für Kloten

Der EHC Kloten könnte vom neuen Modus profitieren.

Der EHC Kloten könnte vom neuen Modus profitieren.

Noch nie war es in der Eishockeyneuzeit so einfach aufzusteigen wie nächste Saison.

Die Eishockeyclubs haben für die nächste Saison (aber nicht darüber hinaus) folgende Änderungen beschlossen:

  • Kein Absteiger aus der National und der Swiss League.
  • Die Sieger der Swiss League und der MySports-League können trotzdem aufsteigen, wenn sie die finanziellen und infrastrukturellen Voraussetzungen erfüllen. Dann würde übernächste Saison von 12 auf 13 aufgestockt. Damit steht fest: Der EHC Kloten steigt auf, wenn er Meister in der Swiss League wird.
  • Nächste Saison werden 52 Runden gespielt (bisher 50).
  • Der Playoff-Strich wird neu in der National League und in der Swiss League nach dem 10. und nicht mehr nach dem 8. Platz gezogen. Nur noch die ersten sechs sind direkt für die Playoffs qualifiziert. Vier Teams spielen in «Pre-Playoffs» um die letzten beiden Plätze (best of 3). Für den 11. und 12. ist die Saison nach der Qualifikation zu Ende.

Der Verzicht auf den Abstieg ist ein «Selbstschutz» der Clubs vor «Angstinvestitionen» (Trainer- und Ausländerwechsel), die jeweils gemacht werden, um dem Abstieg zu entgehen. Am 17. Juni treffen sich die Clubvertreter zur nächsten Liga-Versammlung. Dann geht es vor allem um eine neue Ausländerregelung ab übernächster Saison. Favorisiert wird die Erhöhung der Anzahl Ausländer, die pro Spiel eingesetzt werden dürfen, von heute vier auf acht und im Gegenzug die Abschaffung der «Lizenz-Schweizer», also der ausländischen Spieler, die dank einer Schweizer Lizenz (weil sie schon als Junioren in der Schweiz gespielt haben) nicht als Ausländer gelten wie zum Beispiel Dominic Zwerger, Ivars Punnenovs, Santeri Alatalo oder Calle Andersson.

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