FIFA
Bestechungsskandal: Präsident gibt Geldgeschenke zu

Der Präsident des Fussballverbandes von Surinam, Louis Giskus, hat zugegeben, vom FIFA-Präsidentschaftskandidaten Mohamed Bin Hammam einen Umschlag mit 40'000 US-Dollar sowie einen Projektor und einen Laptop erhalten zu haben.

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Radio Netherlands Worldwide

Der Präsident des Fussballverbandes von Surinam, Louis Giskus, hat zugegeben, nach einem Treffen mit dem ehemaligen FIFA-Präsidentschaftskandidaten Mohamed Bin Hammam einen Umschlag mit 40'000 US-Dollar sowie einen Projektor und einen Laptop erhalten zu haben.

Giskus, der bei den Untersuchungen der FIFA gegen den mittlerweile suspendierten Bin Hammam sowie den ehemaligen CONCACAF-Präsidenten Jack Warner mit dem Fussball-Weltverband kooperiert, soll die Geschenke von Jason Sylvester, einem ebenfalls suspendierten Offiziellen des Karibischen Fussballverbandes (CFU) erhalten haben. «Sylvester sagte, dass die Geschenke der Entwicklung des Fussballs in Surinam dienen sollen», erklärte Giskus.

Zuvor hatte bereits der Fussballverband von Puerto Rico erklärt, Geld erhalten zu haben. Beide Verbände haben angeboten, die Präsente wieder zurückzugeben.