Volleyball
Zurück auf der Siegerstrasse - Sm'Aesch gewinnt deutlich gegen das Schlusslicht

Nach der ersten Saisonniederlage gegen Kanti Schaffhausen kehrt Sm’Aesch Pfeffingen beim klaren 3:0-Heimsieg über Gruppe E Valtra zum Siegen zurück.

Paul Ulli
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Annalea Maeder rettet den Ball.

Annalea Maeder rettet den Ball.

Edgar Hänggi

Die Niederlage vom vergangenen Wochenende gegen ein überraschend stark aufspielendes Kanti Schaffhausen wurde von den Spielerinnen und vom Trainer als immer wieder möglicher Betriebsunfall abgetan. Natürlich sei es sehr ärgerlich gewesen, da man den Gegner mit zu vielen Eigenfehlern richtiggehend aufgebaut habe und die Punkte zudem auch teilweise geschenkt hat, doch für den weiteren Verlauf der Saison habe dieses Spiel keinen Einfluss gehabt. Ganz im Gegenteil. Denn bekanntlich sollte man aus den begangenen Fehlern die entsprechenden Lehren ziehen. Und so war es denn auch beim Spiel gegen den aktuellen Tabellenletzten von Val de Travers. Die Waadtländerinnen verloren am Freitagabend das Kellerduell gegen Genève Volley desaströs mit 0:3-Sätzen und kamen schon deshalb als krasser Aussenseiter ins Baselbiet. Und wie erwartet hatten sie in dieser Partie gegen den Titelaspiranten nie den Hauch einer Chance.

Schirmers Aufschlagserie

Bereits im Startsatz zeichnete sich das Debakel für das Gastteam ab. Nach einem 1:2-Rückstand konnte Sm’Aesch Pfeffingen ausgleichen und Vize-Capitaine Luisa Schirmer kam zum Service. Vierzehn Aufschläge später führte der Favorit mit 16:2. Zwar konnten die Westschweizerinnen in der Folge noch etwas Resultatkosmetik betreiben, ehe es dann Service-Königin Schirmer war, welche den ersten Satzball mit Wucht im gegnerischen Feld unterbrachte. Ziemlich ähnlich verlief auch der Beginn des zweiten Satzes. Wieder lagen die Gäste in Front (0:2), ehe nach dem ersten Sm’Aesch-Punkt wieder Schirmer zum Service schritt. Diesmal schaffte die deutsch-amerikanische Doppelbürgerin zwar «nur» sechs Aufschlagpunkte, doch dies war quasi der Startschuss zum Zwischenspurt mit Punkten von Topskorerin Madison Duello und Mittelblockerin Tarah Wylie bis zum 16:7 beim zweiten technischen Time-Out. Nach diesem nahm Head-Coach Andreas Vollmer gleich drei Wechsel vor. Für die bis dahin beste Punktesammlerin Schirmer kam Olga Bogdanova, Kelli Bates ersetzte Monika Chrtianska und auf der Libera-Position durfte jetzt die junge Livia Saladin ihr Können zeigen. Doch am Spielgeschehen änderte dies wenig. Die Mannschaft des engagierten Trainers Luiz Sousa konnte mit einigen schön herausgespielten Punkten etwas für die ziemlich angeschlagene Moral tun, doch die ebenfalls kurz zuvor eingewechselte Gabi Schottroff machte mit ihrem Angriff den Sack des zweiten Durchgangs zu.

Mit Oleksak am Pass

Im dritten Satz bestimmte beim Gastgeber nun Katie Oleksak das Spielgeschehen als Zuspielerin und zeigte sich auch bei der Blockarbeit zusammen mit Schottroff und Capitaine Madlaina Matter von ihrer besten Seite. Die krass unterlegenen Gegnerinnen kämpften nun um jeden Ball, doch dies war gegen den in jeder Beziehung überlegenen Gegner schlicht zu wenig. Ueber ein 12:3 und einem 16:6 bei der letzten technischen Auszeit setzte der Tabellenführer zum ungebremsten Schlussspurt an und es war Duello die mit ihrem unerreichbaren Smash diese einseitige Partie beendete. Schirmer nahm am Schluss des Spiels den Gegner in Schutz:» Es war nicht einfach für die Spielerinnen von Val de Travers. Sie pendelten in den letzten Wochen zwischen Training und Quarantäne hin und her. Trotzdem wollten wir, egal bei welchem Spielstand, immer konzentriert bleiben. Was uns glaube ich auch ganz gut gelungen ist.»

Sm’Aesch Pfeffingen – Groupe E Valtra 3:0

Sätze: 25:10, 25:14, 25:10

Löhrenacker. – Keine Zuschauer. – SR Hutmacher/Sigrist

Sm’Aesch Pfeffingen: Wylie, Schirmer, Matter, Chrtianska, Duello, Maeder, Saita (Libera); Oleksak, Schottroff, Bogdanova, Bates, Saladin (Libera).

Val de Travers: Kalhousova, Fabien, Suhr, Gwerder, Groninger, Schaber, Quiot (Libera) ; Mehmetaj, Nunes, Fretzios, Santos, Kurtaliqi (Libera).