Handball
Wegen Dopings: RTV-Basel-Spieler Arthur Gardent wird für vier Jahre gesperrt

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Arthur Gardent

Arthur Gardent

zvg

Der 20-jährige Profihandballer Arthur Gardent vom RTV Basel wurde von der Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic wegen eines Verstosses gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt, rückwirkend beginnend per 26. Oktober 2017.

Aufgrund eines Hinweises der schweizerischen Zollbehörden nach einer Grenzkontrolle am 18. Juli 2017 wurde der junge Franzose von Antidoping Schweiz am 25. Juli 2017 einer Dopingkontrolle unterzogen.

Keine Sanktionen gegen RTV Basel

In der Laboranalyse wurde ihm nachgewiesen, das im Sport jederzeit verbotene Anabolikum Metandienon konsumiert zu haben.

An der mündlichen Anhörung vor der Disziplinarkammer führte der Spieler aus, dass er die verbotene Substanz in Tablettenform von einer Drittperson in Frankreich erhalten habe.

Das Fehlverhalten von Arthur Gardent hat für den RTV 1879 Basel gemäss Artikel 11 des Doping-Statuts von Swiss Olympic keine Sanktionen zur Folge.

Der Athlet muss neben einer Busse auch die Analyse- und Verfahrenskosten sowie eine Entschädigung an Antidoping Schweiz im Gesamtbetrag von rund 3000 Franken übernehmen.

RTV stell Gardent frei

Der RTV 1879 Basel, Handball Männer NLB, bekennt sich explizit und in aller Form zu sauberem, dopingfreiem Sport. Das Verhalten des Spielers Arthur Gardent (Umgang mit verbotenen Substanzen) ist nicht tolerierbar und mit den beim RTV 1879 Basel gelebten Werten in keinster Weise vereinbar.

Deshalb hat die Clubleitung des RTV 1879 Basel den Vertrag mit Arthur Gardent bereits im vergangenen Herbst, unmittelbar nach Bekanntwerden der Fakten, welche heute durch Swiss Olympic kommuniziert wurden, mit sofortiger Wirkung aufgelöst.

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