Laufsport
Tag der Rekorde am 24. Wisenberglauf

Am Wisenberglauf hagelte es neue Bestmarken – wohl auch dank verschiedenen Änderungen, wie beispielsweise die Zusammenlegung vom Wisenberglauf und dem Zeglinger Berglauf.

Fabian Sangines
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Massenstart zum 24. Wisenberglauf.

Massenstart zum 24. Wisenberglauf.

Fabian Sangines

Thomas Beugger, OK-Präsident und Rennleiter des Wisenberglaufs in Zeglingen, strahlte bereits vor dem Aktiven-Rennen. «Wir sind mit Anmeldungen gerade zu überrennt worden. Mit einem derartigen Ansturm hätten wir nicht gerechnet», sagt Beugger.

Neuer Teilnehmerrekord

329 Teilnehmer haben sich in die Startliste eintragen lassen – neuer Rekord. Zum Vergleich: Im letzten Jahr haben sich rund 200 Läuferinnen und Läufer gemeldet. Für Beugger ist das herrliche Wetter ein Mitgrund für die Rekordzahl an Teilnehmer: «Viele haben sich heute noch spontan angemeldet.»

Neben Petrus’ guter Laune dürfte aber auch die Integration des 4. Zeglinger Berglaufs in den Wisenberglauf sein. Während sich die Teilnehmer in den vergangen Jahren für die Läufe einzeln anmelden mussten und der elf Kilometer lange Zeglinger Berglauf am Sonntag stattgefunden hat, konnten die Wisenbergläufer in diesem Jahr nach den absolvierten 5.8 Kilometer spontan entscheiden, ob sie die Reststrecke weiterlaufen wollen.

Hertenstein mit neuer Bestmarke

So entstand dann auch der neue Streckenrekord bei den Frauen. «Eigentlich habe ich mich nur für die erste Strecke, die für den Laufcup gewertet wird, angemeldet. Als ich aber dann durchs Ziel kam, fühlte ich mich genug gut, gleich weiterzulaufen», sagte Simone Hertenstein, die mit 55:56 Minuten die bisherige Bestzeit um knapp drei Minuten unterbieten konnte.

Weber dominant

Ebenfalls freuen durfte sich Philipp Weber aus Buus. Der 23-Jährige lief im Abschlussrennen des Oberbaselbieter Laufcups auf den 2. Rang und sicherte sich damit mit mehr als drei Minuten Vorsprung auf Yanick Moser den Gesamtsieg. Bei den Frauen triumphierte die frischgebackene Streckenrekordhalterin Hertenstein.

Die Liestalerin konnte ihren knappen Vorsprung vor Andrea Dürrenberger auf schlussendlich 95 Sekunden ausbauen – obwohl Hertenstein sich nicht taufrisch fühlte: «Derzeit trainiere ich für den Lucerne Marathon, deshalb habe ich noch etwas schwere Beine.» Solange es trotzdem für Rekorde reicht, wird wohl auch das OK nichts gegen Hertensteins Trainingsplan haben.

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