Basketball
Playoff-Chancen sinken für Starwings nach der Niederlage gegen Olympic

Die Starwings verlieren zum zweiten Mal innert zwei Tagen – diesmal gegen Fribourg Olympic mit 68:83. Die Chancen auf einen Playoff-Platz schwinden somit deutlich. Doch dieser Fakt ist bei den Wings momentan Nebensache.

Georges Küng
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Starwings - Fribourg Olympic
7 Bilder
Arunas Vasiliauskas (links) im Zweikampf mit Fribourgs Slobodan Miljanic
Justin Rutty (2. v.l.) kann sich gleich gegen vier Fribourger Spieler durchsetzen
Starwings Topscorer Rokas Uzas (l.) im Luftkampf unter dem Korb mit Fribourgs Topscorer Clinton Chapman
Joel Fuchs (l.) im Zweikampf mit Fribourgs Edwin Drauhhan
Povilas Cukinas (links) im Zweikampf mit Fribourgs Arnaud Cotture
Starwings Trainer Viktor Mettler (r.) gibt seinem Topscorer Rokas Uzas (l.) Anweisungen während eines Timeouts

Starwings - Fribourg Olympic

Uwe Zinker

Zwei Niederlagen innert 44 Stunden (in Lugano, gestern Nachmittag in Birsfelden gegen Olympic) haben es mathematisch zwar noch nicht besiegelt, aber in aller Deutlichkeit gezeigt: Die Starwings-Basketballer dürfen mit dem playoff-berechtigten 4. Rang nicht flirten, denn der Klub hat seit Freitagabend andere, wichtigere Aufgaben zu lösen.

«Ich mache den Spielern, die noch übrig geblieben sind, keinen Vorwurf. Jene, die – aus welchen Gründen auch immer – nicht mehr dabei sind, haben den Werdegang der Mannschaft negativ beeinflusst». Der dies sagt, heisst Viktor Mettler, war zu Beginn der Saison Teammanager und stürzte sich mit Herzblut und Leidenschaft in seine Aufgabe. Er übernahm im Dezember 2013 auch noch, ehrenamtlich notabene, das Traineramt – und muss hilflos sehen, dass sein Aufwand und jener der Klubverantwortlichen von einem Spieler sprichwörtlich mit Füssen getreten wurden ...

Gespielt wurde gestern Nachmittag auch. Die Gastgeber begannen beschwingt und lagen nach drei Minuten mit 7:0 in Führung. Fribourg seinerseits konterte mit einem 0:8 und bis zur 13. Minute sahen die Treuen der Treusten eine animierte, rassige und unterhaltsame Partie. Das Skore zeigte ein 30:26, das arg dezimierte Birstaler Kombinat hielt gegen Olympic, das auf der Ersatzbank drei Nationalspieler hatte, bestens mit. Dann folgte jedoch der «Hammermann» – innert vier Minuten kassierten die übermüdeten und ausgebrannten «Wings» ein 0:16. Auch wenn zur Pause der Rückstand nur vier Punkte betrug und zu Beginn des letzten Viertels die Gastgeber nochmals auf sieben Zähler herankamen, stellte sich die Frage nach dem Sieger zu keinem Zeitpunkt mehr.

Basketball ist ein Teamsport

Dazu hätte es Akteure gebraucht, die lieber trainieren und spielen wollen, als einen freien Sonntag zu verbringen oder sich auf der Skipiste zu tummeln. Die Basket als Teamsport verstehen und ihr Ego zurückstecken. Und weil Uzas «unpässlich» war, musste Adomas Drungilas, trotz lädierter Hand, spielen. Der Litauer, wie auch seine beiden Landsleute Arunas Vasiliauskasund der athletisch ungenügende Povilas Cukinas, bewiesen, dass sie vielleicht unter anderen Voraussetzungen valable Profi-Basketballer sind. Doch die «Wings» hätten in dieser Spielzeit 2013/14 der vielen Nebengeräusche Akteure wie Justin Rutty benötigt, die konstant auf höchstem Niveau spielen. Davon war die litauische Fraktion meilenweit entfernt.

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