Nachgefragt
Pajtim Kasami nach der 1:4-Pleite gegen den FCZ: «Das war eine Katastrophe»

Mit 1:4 verliert der FC Basel im Joggeli gegen den FC Zürich. Mittelfeldspieler Pajtim Kasami findet nach der Niederlage deutliche Worte und entschuldigt sich für die schlechte Leistung der Mannschaft.

Céline Feller
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Pajtim Kasami beklagt vor allem die schwache Leistung in der zweiten Halbzeit.

Pajtim Kasami beklagt vor allem die schwache Leistung in der zweiten Halbzeit.

Freshfocus

Pajtim Kasami, wie gross ist die Enttäuschung nach diesem Auftritt?

Pajtim Kasami: Die Enttäuschung ist extrem gross. Es ist schwierig, jetzt Worte zu finden. Die letzte halbe Stunde war einfach eine komplette Katastrophe.

Ihr habt euch viel vorgenommen für den Wiederbeginn, geklappt hat wenig.

Ja, aber wenn man das Spiel jetzt analysiert, bringt das auch nichts mehr. Wir haben in der ersten Halbzeit ein, zwei Chancen, die wir machen müssten, aber eben nicht machen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann zu naive Tore gekriegt. Das darf so nicht passieren.

Der Fehlstart nach der Winterpause ist so perfekt.

Ja, wir haben verloren und wir entschuldigen uns auch für diese katastrophale Leistung. Aber wir müssen jetzt nicht den Kopf hängen lassen und meinen, es ist schon alles vorbei. Wir müssen jetzt einfach die Schnauze halten, weiter arbeiten und beim nächsten Spiel eine grosse Reaktion und einen anderen Charakter zeigen. Ich nehme mich nach dieser Leistung auch selber an der Nase. Aber die Saison geht noch lange.

Sie persönlich konnten kein Testspiel absolvieren. Hatte das einen Einfluss?

Nein. Wenn ich auf dem Platz stehe, gebe ich immer alles.

Nach dem Spiel von YB gegen Vaduz seid ihr nun schon neun Punkte hinter den Bernern. Das Ziel war aber klar, so lange wie möglich um den Titel mitspielen zu können.

Was um uns herum passiert, das interessiert uns nicht. Das können wir nicht beeinflussen. Das können wir nur bei unserer Leistung tun, und die war gegen den FCZ nicht gut. Nichtsdestotrotz: Es sind noch mehr als 20 Spiele zu spielen.

Sie lassen Sobiech bei dessen Treffer zu viel Platz. Müssen Sie da besser verteidigen?

Es war nicht Mann-, sondern Zonendeckung, weil der Raum so eng war. Aber der Ball auf ihn ist einfach auch super gespielt. Und er ist im Fünfermeterraum drin, ob ich da hin muss oder der Goalie, ist schwierig zu sagen.