FC Basel
Marco Streller vor seiner ersten Saison als FCB-Sportchef: «Mir ist bewusst, wie gross die Fussstapfen sind»

FC-Basel-Sportchef Marco Streller spricht im grossen Interview über harte Entscheidungen, Lernpotenzial und wann er sich machtlos fühlt.

Céline Feller Und Sébastian Lavoyer
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«Es war vor allem mental eine strenge Zeit, weil ich alles für mich behalten musste», gibt Marco Streller zu.

«Es war vor allem mental eine strenge Zeit, weil ich alles für mich behalten musste», gibt Marco Streller zu.

Martin Töngi

Marco Streller, Sie hatten während der letzten Wochen eigentlich Ferien. Wie oft hat das Telefon geklingelt?

Marco Streller: Ich bin nicht so naiv, dass ich das Gefühl habe, ungestört in die Ferien fahren zu können. Das ist klar. Die erste Woche war ganz okay. Und ich wollte in dieser Phase ja auch immer erreichbar sein. Da war der Transfermarkt in Europa noch ziemlich ruhig. Die zweite Woche war sehr intensiv. Die Agenten werden nervöser, die Bundesligaklubs begannen wieder. Und trotzdem ist es erstaunlich ruhig geblieben, was unsere Spieler anbelangt.

Wie war das für Ihre Familie?

Auch ihnen war klar, dass ich nicht wirklich Ferien habe. Sie waren froh, wenn ich ab und zu mal anwesend war. Natürlich war ich trotzdem immer in Kontakt mit den Leuten hier in Basel. Heutzutage fährt man nicht mehr ohne Handy und Laptop weg. Ferien waren es nicht wirklich.

Der FCB verabschiedet Marco Streller
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«Ich bin einer von euch», Marco Streller ist tief gerührt über die herzliche Verabschiedung
Mit Tränen in den Augen bedankt er sich bei den Fans
Streller holt seinen Sohn aufs Feld
Überraschung geglückt: Langjähriger Freund und ehemaliger Teamkollege Alex Frei kommt extra ins Joggeli, um Marco Streller zu verabschieden.
Und auch Beni Huggel überrascht den FCB-Captain
Huggel, Yann Sommer, Valentin Stocker, Frei, Granit Xhaka - alle sind zu Ehren Streller nach Basel gekommen
Dangge Pipi!

Der FCB verabschiedet Marco Streller

Keystone

Wo waren Sie denn?

In Italien. Erst im Süden, dann im Norden. Aber das hat nichts mit einem Spieler zu tun, nur damit das klar ist (lacht). Das war rein privat.

Wie hat Ihre Frau reagiert, als Sie ihr Ihre Pläne offenbarten, Sportchef zu werden?

Der Mensch neigt dazu, auf Neues skeptisch zu reagieren. Nur war es bei mir so, dass ich zwar wohl etwas Neues in Angriff nahm, aber in einem Business, das meine Frau und meine Kinder kennen. Für meine Frau war es nicht einfach. Sie weiss genau, wie viel ich weg war als Fussballer. Und die letzten zwei Jahre war ich sehr oft daheim. Und als ich ihr von meinen Plänen erzählte, sagte sie als erstes: Oh nein, jetzt geht es wieder in diese Richtung. Gleichzeitig weiss sie, dass dies etwas ist, das mich unglaublich erfüllt. Und so spüre ich letztlich – wie während meiner ganzen Karriere – ihre ganze Unterstützung.

Und die Kinder?

Mein Kleiner wird jetzt 9, meine Tochter 7 Jahre alt. Als er in die Schule kam, da hat Papi noch Fussball gespielt. Da war alles toll in der Schule. Und dann war ich plötzlich weg während zwei Jahren, man hat nicht mehr so viel von mir geredet und er war ein ganz normaler Bub. Jetzt bin ich wieder mehr in den Medien und er spürt das sofort wieder in der Schule. Das ist manchmal nicht so einfach. Weil er seinen Papi immer verteidigen würde und es mit Sicherheit auch Leute gibt, die etwas Negatives sagen. Der Sohn von Marco Streller zu sein, ist nicht immer nur ein Privileg. Er spürt, dass Papi wieder mehr im Fokus ist. Aber er findet es sehr, sehr cool. An einem Spieltag kann er mit mir bei den Jungs sein. Und wenn dann Matías Delgado ihm Hallo sagen kommt, dann ist das schon ein Highlight für ihn. ​

Also bekommen sie durchaus mit, dass Belastung zugenommen hat.

Sie können es nicht ganz einschätzen. Heute hat mich mein Sohn gefragt, ob wir am Nachmittag etwas unternehmen, und ich musste ihm sagen, dass das nicht geht, weil Papi arbeiten muss.

Wie sehr haben Sie Ihre Ferien darauf abgestimmt, dass der Transfermarkt noch relativ ruhig ist?

Ich habe gehofft, dass es so aufgeht, und nicht gerade wenn ich weg bin eine Riesenofferte für einen Spieler für uns kommt. Aber wäre das der Fall gewesen, wäre ich in zwei Stunden in Basel gewesen und ich war auch immer erreichbar.

Mit wem haben Sie Ihre Entscheidung diskutiert, als es zur Debatte stand?

In solchen Fällen rede ich immer mit Leuten, die mir nicht extrem nahe sind. Ich frage die Familie oder Freunde schon auch, aber ganz am Schluss entscheide ich das selber. Das war auch so, als ich zum FCB zurückgekehrt bin. Da gab es negative Stimmen, aber für mich hat es sich richtig angefühlt. er für mich hat es sich richtig angefühlt. So war es auch jetzt, als Bernie Heusler und Georg Heitz mich informiert haben. Sie haben es mir auf eine positive Art so gesagt, dass es gar keine Frage, sondern viel mehr eine Aufforderung war. Es blieb mir nichts anderes übrig. Auch Bernhard ist in seine Rolle gekommen, weil er einen Freund hatte, der im gesagt hat, er solle diese jetzt übernehmen. Ich habe mir das sehr zu Herzen genommen, weil ich weiss, dass mir der Verein gleich viel bedeutet wie ihnen beiden. Manchmal bist du für etwas berufen. Von dem her war die Sache für mich klar, als er mich gefragt hatte.

Die beiden haben die Messlatte hoch gesetzt.

Richtig.

Entsprechend gross ist auch die Fallhöhe.

Mir ist bewusst, wie gross die Fussstapfen sind. Meistens gibt es solche Wechsel, wenn es nicht läuft. Dann kannst du nur gewinnen. Wir aber übernehmen einen Club, der funktioniert. Wir haben uns jetzt gesagt, dass wir ein bisschen etwas verändern wollen. Das finden die Leute manchmal auch spannend. Wir wollen Begeisterung, magische Nächte, aber auch Junge wieder vermehrt in die Mannschaft kriegen.

Junge und magische Nächte – ist das nicht auch ein Widerspruch?

Das erfordert Mut aber es ist unser Weg, den wir gehen wollen.

Beim Wort Mut kommt uns Arsenal in den Sinn.

Wir beurteilen den Trainer am Ende nicht danach, welchen Platz wir in der Champions League erreichen, sondern am Auftreten der Mannschaft. Wir wollen einfach, dass

FC Basel Trainingsauftakt
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Hochkonzentriert verfolgen goalitrainer Massimo Colomba, Assistenztrainer Massimo Lombardo und der neue Trainer Raphael Wicky das Training.
Die neuen Taktgeber am Spielfeldrand: Raphael Wicky (rechts) und Massimo Lombardo
«Königstransfer» Ricky van Wolfswinkel
Van Wolfswinkel kam von Vitesse Arnheim und ersetzt Marc Janko im Sturm.
Erster Schreckmoment im Training: Taulant Xhaka geht nach einem Schussversuch zu Boden und muss sich am linken Knie minutenlang behandeln lassen. Doch Entwarnung, alles gut.
Chef Wicky greift aktiv in den Trainingsablauf ein.
Der heutige Hitzetag machte auch den Profifussballern zu schaffen.
Die Cheffen scheint die Hitze wenig zu interessieren.
Der neue Gegge Heitz: Massimo Ceccaroni, Alex Frei, Marco Streller und Remo Gaugler.
Das Medieninteresse war riesig.
Guess who's back - back again! Zdravko Kuzmanovic erschien als erster Spieler auf dem Platz.
Und auch Mirko Salvi ist wieder in Basel – um wohl gleich wieder zu gehen.
Bestens gelaunt: Captain Matías Delgado
Eray Cümart trainierte auch mit. Der Innenverteidiger wird wohl nochmals ein Jahr an Lugano ausgeliehen.
Ab Samstag, 24. Juni, wird sich der FCB im Trainingslager am Tegernsee intensiv vorbereiten. Dann stossen auch die Nationalspieler dazu.

FC Basel Trainingsauftakt

GEORGIOS KEFALAS

seine Philosophie des flexiblen, schnellen und ballorientieren Fussballs durchzieht. Was ich in den Testspielen gesehen habe, hat mir sehr gefallen. Aber am Ende werden wir an den Resultaten und daran, wie wir die Vorgaben umsetzen, gemessen. Dessen sind wir uns bewusst.

Zu den Vorgaben gehören die Integration junger Spieler sowie eine Budgetreduktion.

Etwas will ich jetzt einfach mal richtigstellen: Wir haben sehr talentierte junge Spieler. Das hat man in der Youth League gesehen. Oder am U18-Final, da wurde mir ob dem, was ich gesehen habe, warm ums Herz. Aber: Junge aufbauen heisst nicht, gleich acht in der Startformation zu haben. Das müssen die Leute auch sehen.

Und beim Budget?

Da müssen wir den ganzen Apparat, vor allem die Lohnkosten, herunter fahren. Der Kader war in der Zusammensetzung der letzten Saison sehr teuer. Aber es sind ja schon Einige weg.

Viel kleiner ist der Kader nicht geworden.

Doumbia, Janko, Boetius und Bjarnason, bereits im Winter, haben den FCB verlassen.

Wie konnte dieser viel zu grosse Kader überhaupt zu Stande kommen? Sie waren letzte Saison auch schon in der Technikkommission.

Wir haben beispielsweise nach der EM damit gerechnet, dass Bjarnason geht. Und auch bei Michi Lang hätte es sein können, dass er den Verein verlässt. Daher holte man Gaber und Bua. Dann war Sporar schwer verletzt, man hatte die Möglichkeit, Doumbia zu holen. Wir haben einfach voll auf die Champions League gesetzt. Wenn man dann so viele erfahrene Nationalspieler im Kader hat, kann man die nicht auf die Tribüne setzen, um Junge zu fördern. Das würde Unruhe bringen.

Zurück zu Ihnen. Wie hat sich die Belastung für Sie in den letzten Monaten verändert?

Ich hatte seit November, als Bernie erstmals mit mir geredet hat, eine sehr strenge Zeit. Vor allem mental, weil ich alles für mich behalten musste, aber gerne die Leute informiert hätte. Viele haben mich gefragt, wie es weiter geht, und ich musste immer sagen, es sei noch nicht klar. Als der Name raus kam, habe ich mich trotzdem nicht geäussert, weil das so ausgemacht war. Immer im Hintergrund arbeiten zu müssen, war extrem zermürbend. Dann wurde ich eingearbeitet, ohne zu wissen, ob die Leute an der ausserordentlichen GV überhaupt zustimmen würden. Als wir da den Zuspruch erhalten hatten, kamen unheimlich viele Gespräche. Mit den Spielern wollten wir aber vor dem Cupfinal noch nicht reden. Trotzdem kamen sie aber teilweise auf uns zu, wollten wissen, wie es weiter geht.

Wie profitieren Sie in den Gesprächen von Erfahrungen, die Sie als Spieler sammeln konnten?

In Gesprächen spüre ich den Respekt von Agenten und Spielern. Da habe ich schon Argumente, wenn ich einem Spieler zeigen kann, was ich für einen Weg gegangen bin

Wie sehr hilft Georg Heitz Ihnen noch?

Er und Bernhard Heusler hätten nicht an uns übergeben, wenn sie nicht an uns glauben würden. Sie wissen, dass ich verinnerlicht habe, wie sie geführt haben. Ich war Teil ihres Projekts, das mit meiner Rückkehr ein bisschen angefangen hat. Ich kann sie jederzeit anrufen, das ist ganz wichtig für mich. Aber ich muss auch meinen eigenen Weg gehen können, mir mal den Kopf anschlagen.

Wie oft haben Sie noch Kontakt mit ihnen?

Ich rufe bewusst nur an, wenn ich wirklich ihren Rat brauche . Sie müssen auch Abstand gewinnen können. Aber sicher sind wir per Whatsapp in Kontakt, wir sind schliesslich auch befreundet. So versuche ich, es auf unsere Freundschaft zu reduzieren.

Wann haben Sie zuletzt ihre Hilfe gebraucht?

Vor zwei Tagen (lacht).

Sie sagen Sie sind Freunde. Haben Sie Angst, es Ihren Freunden nicht recht machen zu können?

Bernhard kennt mich, meine Stärken und meine Schwächen. Daher hat er mir auch gesagt, ich soll die sportliche Leitung übernehmen und mir eine unternehmerische Lösung suchen. Aber wir wollen es auch etwas anders machen als sie. Man muss offen sein für Neues und sich vor nichts verschliessen.

Was soll denn neu werden, abgesehen vom Konzept?

Der Bereich der Leistungsdiagnostik kommt gerade enorm auf. Die Frage, wo man noch besser werden kann. Ich glaube nicht, dass man physisch noch schneller werden kann, aber gedanklich geht das immer. Hoffenheim ist da ein gutes Beispiel. Die haben ein System entwickelt, in dem es um das kognitive Arbeiten geht, um die Wahrnehmung und das periphere Sehen. Das wird momentan enorm gefördert. Da wird man beispielsweise auf Farben sensibilisiert.

Und der FCB ist da ebenfalls daran?

Wir machen eine Bestandesaufnahme. Dieser Bereich, sowie die Ernährung und die Regenration sind jene, wo man sich im Fussball noch verbessern kann.

War aufgrund der mentalen Veränderungen mit Alain Meier ein Sportpsychologe in den Trainingslagern dabei?

Nein, das hat damit nichts zu tun. Er war dabei, damit wir den Spielern sagen konnten „Hey, er ist da, wenn ihr wollt“. Aber das muss jeder Spieler selber wissen, ob er das in Anspruch nehmen möchte. Die Jungs sind sehr offen. Ich kann nur sagen, dass mir die lange Zusammenarbeit mit dem Sportpsychologen Christian Marcolli sehr gut getan hat.

Inwiefern?

Ich gelernt, mit Stresssituationen umzugehen. Als Stürmer zum Beispiel mit den Situationen vor dem Tor.

Wo sehen Sie in Ihrer neuen Position Lernpotenzial?

Ich habe in den Verhandlungen bislang immer auf der anderen Seite gesessen. Ich war da immer sehr einfach, weil es mir nicht ums Geld ging. Heute kommen Fragen auf wie wer das Auto und die Wohnung bezahlt und wie hoch die Prämien sind. Das Verhandeln von meiner jetzigen Position aus ist Neuland. Da werde ich meinen Weg finden. Des Weiteren kann ich mich sicher noch in den Sprachen verbessern. Auf Englisch geht es, aber ich bin nicht auf dem Niveau, auf dem ich sein will. Die anderen Sprachen beherrsche ich nicht. Dabei sind Sprachen so wichtig, nur hat mir das leider niemand gesagt, als ich ein Kind war (lacht). Ich werde sicher in der Zeit, in der ich vielleicht etwas naiv denke, dass es ruhiger wird, also im September, Oktober, November, da etwas Zeit investieren.

Sie kennen viele Ihrer Spieler noch aus Ihrer aktiven Zeit. Wie nahe sind Sie jetzt noch am Team?

Ich habe in den letzten beiden Jahren bewusst Abstand zwischen uns kommen lassen. Aber mit gewissen Spielern habe ich schon ein sehr enges Verhältnis, mit Matías Delgado), Davide Callà oder Tomas Vaclik beispielsweise. Das ist auch logisch, so viel wie wir zusammen gewonnen haben. Aber sie sind alle intelligent genug, um zu wissen, dass ich jetzt eine andere Rolle habe.

Eine, in der man auch mal harte Entscheide treffen muss.

Ich bin sicher der Typ, der lieber gute Nachrichten überbringt. Aber ich habe auch bewiesen, dass ich auch das Gegenteil kann.

Welcher Entscheid ging Ihnen menschlich am nächsten?

(überlegt sehr lange) Das ist eine gute Frage. Das Gespräch mit Adama Traoré, als wir ihm sagen mussten, dass wir auf Blas und Raoul setzen werden, ist etwas, was mir sehr schwer gefallen ist, weil ich ihn menschlich und auch seine sportlichen Qualitäten sehr schätze. Er ist einer, auf den du dich verlassen kannst, der eine gute Saison gespielt hat, der englisch redet, integriert und hochprofessionell ist. Ein Spieler also, wie man ihn will. Es gibt überhaupt keinen Grund, ihn nicht mehr mehr im Kader haben zu wollen, ausser, dass da zwei Junge sind, die sehr talentiert sind. Er ist ein Opfer des Konzepts. Ihm das mitteilen zu müssen, das tat sehr weh. Dann hat er es auch noch hoch professionell aufgenommen, sich für die Offenheit bedankt. Einem solchen Menschen so etwas sagen zu müssen, das ist nicht schön.

Wer hat diesen Entscheid getroffen?

Wir alle zusammen.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Bernhard Burgener?

Sehr angenehm. Er setzt Leitplanken und hat auch gewisse Vorstellungen. Das geht nicht alles von heute auf morgen, ich kenne ihn noch nicht so gut, wie ich Bernhard Heusler kannte. Das ist ein – sorry für dieses Wort - Prozess.

Wie oft haben Sie mit ihm Kontakt?

Es gibt Wochen, da hören wir uns täglich. Es kam aber auch schon vor, dass es eine Woche keinen Kontakt gab. Wichtig ist, dass wir uns vertrauen, und dieses Gefühl habe ich. Das ist schön.

Sie haben die Leitplanken angesprochen. Welche sind das?

Budgetvorgaben. Darüber bin ich sehr froh, weil ich dann in Verhandlungen sagen kann „Das sind wir bereit zu zahlen, darüber gehen wir nicht.“ Dann kommt ein Transfer halt mal nicht zu Stande.

Wie im Fall Ajeti.

(nickt) Aber das ist absolut okay. Es gibt Sachen, die macht man nicht um jeden Preis.

Blicken wir noch auf den Saisonstart. Es geht als erstes nach Bern.

Ich sehe YB sehr stark. Sie haben sehr interessante Transfers gemacht und Spieler geholt, die auch wir uns angeschaut haben, aber auf diesen Positionen sind wir schon sehr gut besetzt. Sie werden unser Hauptkonkurrent sein. Dass wir zuerst gegen YB spielen müssen ist genau der richtige Auftakt. Ein Kracher, um die Saison zu lancieren. Ich finde das super.

Wie wichtig ist ein guter Start?

Das ist immer wichtig. Im ersten Spiel kann man gleich ein erstes Ausrufezeichen setzen. Wir können Rückstände aufholen oder auch Start-Ziel-Siege einfahren, das haben wir alles schon bewiesen. Am Ende entscheidet sich alles auf dem Platz. Früher hatte ich auf dem Platz als Captain den grössten Einfluss, einen noch grösseren als der Trainer. Jetzt aber hören sie mich nicht, wenn ich nach unten schreie. Und das ist das, was mir an meiner Position am meisten Schwierigkeiten bereitet: Dass ich 90 Minuten lang machtlos bin.

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