Kurz nachdem Albian Ajeti gestern den Balkon des Papa Joe's auf dem Barfüsserplatz wieder verliess, wusste er bereits, dass er da soeben eine Dummheit begangen hatte. Ajeti hatte eine Pyro-Fackel von einem Fan zugeworfen bekommen und diese auf dem Balkon gezündet. «Ich habe mich zu dieser Aktion hinreissen lassen», sagte Ajeti noch am Sonntagabend, als ihn die «bz» auf diesen Fehler ansprach.

Albian Ajeti zündet an der Cupfeier Pyros:

Albian Ajeti zündet an der Cupfeier Pyros

Am Montagnachmittag äussert sich auch der FCB in einer Medienmitteilung zur Causa: «Der FC Basel verurteilt die Aktion seines Spielers aufs Deutlichste und toleriert ein derartiges Verhalten in keiner Weise, auch nicht in einem Moment der grossen Ausgelassenheit.»

Ajeti muss zur Strafe einen «definierten, deutlich spürbaren Betrag» an eine gemeinnützige Organisation spenden. Aus Diskretionsgründen werden Betrag und Organisation nicht bekannt gegeben. Der Torschütze zum 1:0 entschuldigt sich via FCB-Mitteilung auch offiziell: «Ich möchte mich in aller Form für mein gestriges Verhalten mit der Pyro-Fackel entschuldigen. Der Cupsieg und die Feierlichkeiten waren sehr emotional für mich. Ich habe mich in der Euphorie zu dieser Tat hinreissen lassen, das tut mir aufrichtig leid.»

Ajeti ist nicht der erste FCB-Spieler, der feiertrunken eine Pyro-Fackel zündete. Auch Xherdan Shaqiri, Aleksandar Dragovic und Pascal Schürpf liessen sich in der Vergangenheit bereits zu einer solchen Aktion hinreissen.

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