Der FC Wohlen hat wegen des zu dünnen Kaders auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Der Transfer des argentinisch-italienischen Doppelbürgers Augusto Lotti wurde allerdings schon Mitte August eingefädelt und von seinem Verein Racing Club Avellaneda kommuniziert. Gemäss dem argentinischen Meister des Jahres 2014 wird Augusto Lotti für zwei Jahre an den FC Wohlen ausgeliehen.

Der 19-Jährige kann sowohl im zentralen Mittelfeld als auch im Sturmzentrum eingesetzt werden. Der 1,79 m grosse und 70 Kilogramm schwere Augusto Lotti trainierte am Samstag erstmals mit dem Fanionteam. Ihm fehlt allerdings noch die Spielberechtigung. Der Neue im Dress des FC Wohlen ist ein ziemlich unbeschriebenes Blatt. Sein Ziel ist es, früher oder später bei einem Verein in der deutschen Bundesliga oder in der englischen Premier League zu spielen.

Mal schauen, wie sich das in Buenos Aires geborene Talent in den kommenden Wochen und Monaten in Wohlen schlagen wird.

Regeneration soll nächste Niederlage abwenden

«Wir waren ausgelaugt, mental nicht bereit, hatten schwere Beine und kamen deshalb nicht auf Touren.» Der eine oder andere Spieler des FC Wohlen klagte nach der Partie gegen Le Mont (0:3) also über Müdigkeit. Drei Tage nach dem 2:0-Heimsieg gegen Biel war das nicht weiter verwunderlich.

Im Auswärtsspiel gegen Aufsteiger Neuchâtel Xamax kann man davon ausgehen, dass es den Akteuren nicht mehr an der nötigen Frische und Spritzigkeit fehlen wird. Trainer Martin Rueda verordnete seiner Mannschaft in der vergangenen Woche nämlich gleich drei trainingsfreie Tage. So hatten die Spieler am Montag, Dienstag und Freitag genügend Zeit, um ihre Batterien aufzuladen, die Pleite gegen die Waadtländer zu analysieren und in aller Ruhe darüber nachzudenken, wie man es besser machen kann.

Mit verändertem Kader in die Romandie

Ganz klar: Der FC Wohlen steht im Fernsehspiel vom Montag auf dem Kunstrasen im Stade Maladière gegen Xamax in der Pflicht. «Das 0:3 gegen Le Mont ist abgehakt», sagt Rueda. «Jedes Team zieht mal einen schwachen Tag ein. Die Spieler wissen ganz genau, dass sie gegen die Waadtländer die mit Abstand schlechteste Leistung in dieser Saison gezeigt haben. Natürlich erwarte ich eine Reaktion. So etwas darf kein zweites Mal passieren.»

Was die Startformation gegen die Neuenburger betrifft, dürfte es in der Verteidigung zur einen oder andern Umstellung kommen. Dylan Stadelmann wird auf der rechten Abwehrseite aller Voraussicht nach für den gegen Le Mont überforderten Michael Weber zum Einsatz kommen.

Um den Platz auf der linken Seite liefern sich Bujar Lika und Rexhep Thaqi momentan einen spannenden Zweikampf. Lika war gegen Le Mont kämpferisch zwar voll auf der Höhe, konnte seine spielerischen Defizite aber nicht verheimlichen. Wieder fit ist Nicolas Bürgy. Für den Innenverteidiger reicht es aber heute Abend höchstens zu einem Teileinsatz.

Freundin Peti postet dieses Bild bei seiner Abreise in die Schweiz:

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