Futsal
Spitzensport, Spektakel und Prominenz

Die überragenden BSC Young Boys U18 holen den Titel an der 2. Futsal Masters Schweizermeisterschaft und entthronten damit die Blue Stars Zürich. Mit dabei waren auch viel Prominente, welche in einem Showmatch gegen die besten Futsalerinnen antraten.

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Das Siegerteam posiert mit Beach Soccer Nationalspieler Stephan Meier (ganz links) und Ständerätin Pascale Bruderer Wyss (ganz rechts).JPG

Das Siegerteam posiert mit Beach Soccer Nationalspieler Stephan Meier (ganz links) und Ständerätin Pascale Bruderer Wyss (ganz rechts).JPG

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Futsal ist die meistgespielte Hallensportart der Welt und wird seit den 50er-Jahren gespielt, dessen Ursprung in Südamerika liegt. Futsal hat nicht den gleichen Status wie Fussball, wird aber von den Fussballstars hoch geschätzt. Auch von Fussballlegende Péle, der die Grundfertigkeiten des Futsal für den Fussball hervorhebt: «Wer Futsal spielt, ist der bessere Fussballspieler». Auch der dreifach ausgezeichnete Weltfussballer des Jahres Christiano Ronaldo spielte in den jungen Jahren Futsal. Tatsächlich fördert der Futsal die technischen Fähigkeiten wie Ballbehandlung, genaues Passspiel und schnelle Spielweise.

Inzwischen hat der Futsal auch bei den Frauenteams grossen Anklang gefunden. Die Turnierorganisation Futsal Masters führte mit 24 Teams aus der ganzen Schweiz zwei Qualifikationsturniere in Dagmersellen (LU) durch, bei denen sich die je fünf besten Teams für den Finalturniertag in Wettingen qualifizierten. Erstmals sind drei verschiedene Sportbereiche - Beach Soccer, Futsal und Fussball - am Finalturnier präsent.

BSC Havana Shots, BSC Sablun Bern und Beach Kings Emmen aus dem Beach Soccer, FC Walperswil, FC Blue Stars Zürich, GC U-18, YB U-18, FC Basel U-18 aus dem Fussball und Uni Futsal Team Bulle sowie Mobulu Futsal Uni Bern aus dem Bereich Futsal. Jedes Team überzeugte mit eigenen Präferenzen: Beach Soccer mit ihrer unglaublichen Beinstärke, Ausdauer und zielgenaue (hohe) Pässe, die Fussballerinnen mit ihren Dribblings- sowie Zweikampfstärken und die Futsalteams mit ihrem taktischen Know-How und schönen Zuspiel – Kombinationen.

Berner Dominanz

Obwohl einige Teams auf viele ihrer eigenen Spielerinnen krankheits-, oder ferienbedingt verzichten mussten, blieben die Spiele wie an den Qualifikationsturnieren auf dem hohen Niveau: Sehenswerte Dribblings, faire Zweikämpfe, schnelles Passspiel und rasante Aufholjagdden mit vielen Toren. Alle Besucherinnen und Besucher erlebten es deutlich mit: In jedem Team steckte ein grosser Wille, den 2. Schweizermeistertitel zu holen.

Einmal mehr bewiesen die U-18 Teams ihre Stärke: Alle qualifizierten sich für den Halbfinal. Die Beach Soccer Schweizermeisterinnen BSC Havana Shots zogen bis in den packenden Final ein, wo sie sich dann gegen die technisch starken, jungen Bernerinnen geschlagen geben mussten. Beide Finalisten erhielten weitere Auszeichnungen in der Kategorie Beste Torschützin (Esin Bardakci, BSC YB U-18), Beste Spielerin (Donjeta Likaj, BSC YB U-18) und beste Torhüterin (Debora Kehrli, BSC Havana Shots).

Viel Spektakel neben dem Wettkampf

Das Turnier bot neben auch der Vergabe des 2. Schweizermeistertitels schöne und unterhaltsame Attraktionen. So trafen die zehnt besten Spielerinnen des Finalturniers in einem Showmatch auf sechs Prominente: Beach Soccer Nationalspieler Stephan Meier, Ex-Profi Fussballer Ivan Benito, ehemalige langjährige Fussball-Nationalspielerin und aktuelle Trainerin GC Frauen Evelyn Zimmermann, Cheftrainerin Beach Soccer Frauen Franziska Steinemann, Futsal-Profi und Nationalspieler Fabio Santona und der Moderator und Comedian Peter Löhmann.

Drei weitere Fussball-Profis unterstützen ihre Promi-Freunde von der Spielerbank aus: Meriame Terchoun und Barbara Beutler von FC Zürich Frauen und Renato Steffen, der YB-Fussballprofi. Im Anschluss gaben sie fleissig Autogramme. Komplettiert wurde das Team von zwei hörbeeinträchtigten Sportlerinnen Fathbarda Golaj und OK-Mitglied Stephanie Kübler. Die Promis gewannen das Spiel knapp mit 2:1, jedoch konnten die talentierten Gegnerinnen das Publikum für sich gewinnen: Sie wurden von ihren Fans auf der Tribüne tatkräftig angefeuert und bejubelt.

Abgerundet wurde das Finalturnier mit einer schönen Rede von der Ständerätin Pascale Bruderer Wyss, welche die Leistung und die Ziele des ganzen OK-Teams (Integration von Hörbeeinträchtigten) und die Spendenaktion «Kenya» lobte.

Rangliste 2. Futsal Masters Schweizermeisterschaft

1. BSC Young Boys U18

2. BSC Havana Shots

3. Grasshopper Club Zürich U18

4. FC Basel U18

5. Mobulu Futsal Uni Bern

6. FC Walperswil

7. FC Blue Stars Zürich

8. Beach Kings Emmen

9. Uni Futsal Team Bulle

10. BSC Sablun Bern

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