EHC Aarau
Patrick Siegwart: «Wir glauben an die Wende»

Der EHC Aarau liegt in den 1.-Liga-Playoffs gegen Wiki-Münsingen 0:2 zurück und steht vor dem Aus. Auch die zwei Tore von Patrick Siegwart, mit 36 Jahren ältester Spieler im Team, verhalfen den Adlern am Dienstag nicht zum ersten Sieg im 17. Anlauf.

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Hat noch nicht aufgegeben: Aarau-Oldie Patrick Siegwart. rh

Hat noch nicht aufgegeben: Aarau-Oldie Patrick Siegwart. rh

Solothurner Zeitung

Es scheint, als könne Aarau gegen Wiki nicht gewinnen?Patrick Siegwart: Es ist tatsächlich so, obwohl zweimal nicht sehr viel dazu gefehlt hat. Wir haben gut gespielt, aber Tore erhalten, die wir so nicht bekommen dürfen.

Was lief denn im Heimspiel am Dienstag falsch?
Unsere Niederlage war ungerecht. Wir müssen einfach viel mehr arbeiten für unsere Tore als Wiki. Man spürt, dass die Berner eine unglaubliche Routine mitbringen. Bei uns muss für einen Sieg alles stimmen. Und am Dienstag waren wir zu wenig kaltblütig im Abschluss und haben selber dumme Tore kassiert.

Und in der entscheidenden Phase fanden sich die Aarauer Spieler auf der Strafbank wieder.
Auch wenn der Schiedsrichter nicht jede dieser Aktionen als Foul taxieren muss, liegt es primär an uns. Wir erhalten bereits die ganze Saison lang zu viele Strafen und dazu meistens im falschen Moment. Unserer jungen Mannschaft fehlt hier eindeutig die Cleverness.

Was ist das Geheimrezept für Spiel 3 am Samstag in Wichtrach?
Wir brauchen viel Geduld und dürfen nicht einfach blind anrennen, mit dem Gefühl, dass wir ja gewinnen müssen. Die Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg. Und wir dürfen in keinem Moment aufgeben. Das wäre das Schlimmste.

Glauben Sie wirklich noch an eine Wende?
Ich bin überzeugt, dass wir es schaffen können, und ich glaube, so denkt die ganze Mannschaft. Obwohl, wir haben in Wichtrach noch nie gewonnen. Aber einmal muss ja das erste Mal sein. (rs)

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