Kommentar
Die Fussstapfen für den neuen HSC-Trainer sind gross – doch verstecken muss sich Aleksandar Stevic nicht

Misha Kaufmann hat beim HSC Suhr Aarau eine Ära geprägt. Sein Nachfolger Aleksandar Stevic wird die erfolgreiche Arbeit nun fortführen müssen. Sein Leistungsausweis spricht für ihn. Ein Kommentar.

Frederic Härri
Frederic Härri
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Aleksandar Stevic wird seine Arbeit beim HSC Suhr Aarau am heutigen Montag aufnehmen.

Aleksandar Stevic wird seine Arbeit beim HSC Suhr Aarau am heutigen Montag aufnehmen.

Freshfocus

Man durfte annehmen, dass sich Misha Kaufmann dereinst einer Aufgabe abseits der Schweizer Liga widmen würde. Nicht zu erahnen war, wie abrupt seine Ära beim HSC Suhr Aarau enden würde.

Inmitten einer herausfordernden Saison muss sich der Verein auf der wichtigsten Position im sportlichen Bereich plötzlich neu orientieren.

Die gute Nachricht ist, dass sich die Klubführung nicht lange auf die Suche nach einem Nachfolger begeben muss. Mit Aleksandar Stevic hat man einen Trainer verpflichtet, der den Handball hierzulande kennt und keine lange Eingewöhnungszeit brauchen wird. Nun steht ihm ein Kaltstart bevor. Am Mittwoch spielt der HSC in Genf und noch am selben Abend fährt der gesamte Tross für das Europacup-Rückspiel nach Österreich.

Allzu viele Erkenntnisse sollte man aus diesen zwei Spielen nicht erwarten. Erst danach wird sich weisen, welche Spielidee Stevic beim HSC implementieren wird. Setzt er auf dieselbe Deckungsformation, oder dreht er das Defensivkonzept auf links? Welche Nuancen verleiht er dem Offensivspiel? Nebst diesen technischen Details darf nicht vergessen werden: Der HSC Suhr Aarau ist unter Kaufmann zuletzt zu einer der vier besten Mannschaften der Schweiz geworden. In diesem Kreis will der Verein weiter bestehen.

Die Fussstapfen sind gross. Doch mit seinem Leistungsausweis braucht sich Aleksandar Stevic keineswegs zu verstecken.

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