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Wie kann unser Sohn den Pandemie-Alltag gut meistern?

Seit Beginn der Covid-Pandemie kann unser autistischer, geistig behinderter Sohn nur noch selten in die geschützte Werkstatt. Sein Betreuer berichtet, dass er immer nervöser wird. Und er schläft schlecht. Können Sie uns helfen, seine Medikamente anzupassen, damit er ruhiger wird? Familie B. aus T.

Partner Gesundheit Aargau
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Menschen mit einer geistigen Behinderung leiden stark unter der Krise.

Menschen mit einer geistigen Behinderung leiden stark unter der Krise.

Bild: Getty
Ratgeber: Dr. med. Eugenio Abela, Leitender Arzt Zentrum für Neuropsychiatrie – Intellektuelle Entwicklungsstörungen, PDAG.

Ratgeber: Dr. med. Eugenio Abela, Leitender Arzt Zentrum für Neuropsychiatrie – Intellektuelle Entwicklungsstörungen, PDAG.

Bild: PD

Die Covid-Pandemie prägt unseren Alltag. Was vorher simpel war, ist heute riskant und kompliziert. Die meisten von uns haben sich damit arrangiert und neue Wege gefunden, den Alltag erträglich zu gestalten. Menschen mit Autismus und Intelligenzminderung fällt dies ungleich schwerer. Aufgrund ihrer neurologischen Entwicklungsstörung sind sie weniger gut in der Lage, mit rasch wechselnden Umweltbedingungen zurechtzukommen. Ihre sprachliche Kommunikation ist eingeschränkt, was verhindert, dass sie ihre Bedürfnisse auf uns verständliche Weise mitteilen können.

Sie profitieren deswegen von klaren, einfachen Alltagsroutinen und verlässlichen Bezugspersonen, die Sicherheit und Ruhe vermitteln können. Fallen diese Rahmenbedingungen plötzlich weg, kann das Menschen mit Autismus tief verunsichern. Unruhe, Angst und Aggression können die Folge sein. Medikamente sind vor allem in solch akuten Situationen hilfreich, dennoch aber kein Ersatz für lieb gewonnene Routinen und verlässliche, stabilisierende Beziehungen. Medikamenteneinsatz braucht auch eine klare medizinische Diagnostik, die den Schweregrad der Intelligenzminderung, den emotionalen Entwicklungsstand und das soziale Umfeld des Betroffenen mitberücksichtigt. Sind diese Elemente gut verstanden, können oft schon einfache Massnahmen grosse Wirkung entfalten.

Am Zentrum für Neuropsychiatrie der PDAG beraten wir Patienten und ihr Umfeld im Umgang mit herausfordernden Alltagssituationen. Wir suchen interprofessionell nach Lösungen, die auch Menschen mit neurologischen Entwicklungsstörungen helfen können, den Pandemie-Alltag gut und stressfrei zu meistern.

Kontakt und weitere Informationen unter:

Tel. 056 462 24 20
neuropsychiatrie@pdag.ch
www.pdag.ch