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Sexualität und psychische Gesundheit

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Fabian Preisig, lic. phil., Psychologe.

Fabian Preisig, lic. phil., Psychologe.

Fabian Preisig arbeitet als Sexualtherapeut im Zentrum für Kon­siliar- und Liaisonpsychiatrie in der Klinik für Konsiliar-, Alters- und Neuropsychiatrie der PDAG. Was seine Arbeit ausmacht, verrät er im Kurzinterview.

Herr Preisig, warum haben Sie sich für den Beruf Psychotherapeut im Bereich Sexualmedizin entschieden?

Sexualität ist für viele Menschen ein zentrales Thema und zählt zu den Grundbedürfnissen. Das Sprechen über Sexualität fällt den meisten Menschen schwer, da das Thema Sex in unserer Gesellschaft nach wie vor schambehaftet und teils tabuisiert ist.

Mit welchen Problemen werden Sie konfrontiert?

Häufige Themen der Patientinnen und Patienten sind Erektionsprobleme, Lustlosigkeit oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Auch körperliche und psychische Beschwerden wie beispielsweise Diabetes, Krebs oder Depression können einen negativen Einfluss auf die Sexu­alität haben. Und auch Themen rund um sexuelle Orientierung, Identität oder Geschlecht (LGBTIQ+) können die nötige Aufmerksamkeit in einem the­rapeutischen Setting finden. Die Sexualität hat einen grossen Einfluss auf die psychische Gesundheit und ist ein wesentlicher ­Bestandteil unserer Identität.

Welche Qualitäten und Fähigkeiten braucht es als Sexualtherapeut?

Es ist wichtig, offen und unvoreingenommen zu sein. Mit Neugierde, aber auch respektvoller Zurückhaltung Fragen zu stellen, ist von besonderer Bedeutung. Dabei hilft die Gestaltung einer lockeren und humorvollen Gesprächsatmosphäre, in der auch über andere Themen gesprochen werden kann. Sexualität ist nie losgelöst vom Umfeld und von externen Einflüssen wie beispielsweise Stress bei der Arbeit, partnerschaftlichen Konflikten oder sonstigen Lebensumständen.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit?

Wenn es Patientinnen und Patienten gelingt, ihre Sexualität durch verschiedene Perspektiven zu betrachten und eingeschliffene Überzeugungen zu verändern, was dann zu einer zufriedenstellenden Sexualität und einem positiven Selbstbild führt. Darüber hinaus ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Hausärzten, Psychiaterinnen, Urologen, Gynäko­loginnen und Endokrinologen sehr bereichernd und wichtig, zumal es auch darum geht, körperliche Ursachen eines sexuellen Problems auszuschliessen.

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