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«Blut im Stuhl ist ein Alarmzeichen»

Es ist ein Thema, über das man nicht gerne spricht: Blut im Stuhl. «Egal, ob hell oder dunkel: Blut gehört nicht in den Stuhl», sagt Professor Antonio Nocito, Leiter des KSB-Bauchzentrums. «Blut im Stuhl kann ein Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung sein.»

Erstellt vom Partner Gesundheit Aargau
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Gesunde Ernährung und regelmässige Bewegung verhindern Verstopfungen und überschüssige Magensäure.

Gesunde Ernährung und regelmässige Bewegung verhindern Verstopfungen und überschüssige Magensäure.

Bild: Alexander Mils
Prof. Antonio Nocito, Leiter KSB-Bauchzentrum

Prof. Antonio Nocito, Leiter KSB-Bauchzentrum

Bild: PD

Antonio Nocito, welches sind die möglichen Ursachen für Blut im Stuhl?

Meist sind vergleichsweise harmlose Erkrankungen wie Hämorrhoiden, Schleimhautrisse im After oder Darmpolypen die Ursache. Aber auch chronische Darmerkrankungen oder Tumore lösen oftmals einen blutigen Stuhl aus.

Helles Blut, dunkles Blut – was hat dies zu bedeuten?

Die Farbe des Blutes hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: vom Ursprung der Blutung und von der Fliessgeschwindigkeit des Blutes. Wenn die Quelle der Blutung «weit unten» liegt, also im Analkanal oder im unteren Dickdarm, dann ist die Färbung in der Regel hell. Wenn die Quelle jedoch im oberen Bereich des Gastrointestinaltraktes liegt, dann ist das Blut meist dunkel gefärbt, weil der rote Farbstoff von Bakterien abgebaut wird. Hier kommt aber noch die Fliessgeschwindigkeit zum Tragen: Wenn das Blut schnell fliesst, kann es bei der Ausscheidung mit dem Stuhl durchaus hell sein, auch wenn es aus dem oberen Teil stammt.

Deutet Blut im Stuhl immer auf eine bösartige Erkrankung hin?

Nein. Helles Blut, dessen Quelle im Analkanal liegt, deutet meist auf eine gutartige Krankheit hin. Zwar gibt es Analkrebs, doch diese Tumorart ist eher selten. Darmkrebs hingegen ist die dritthäufigste Krebsart. Zudem gibt es im Magen-Darm-Trakt noch weitere mögliche Tumorarten, die gut- oder bösartig sein können. Eine Magen- oder Darmspiegelung gibt Aufschluss darüber.

Welches sind wirksame vorbeugende Massnahmen?

Ein Patentrezept gibt es nicht. Wohl aber Möglichkeiten, das Risiko für Magen-Darm-Krankheiten zu mindern. Ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung und genügend Flüssigkeit können dazu beitragen, einen zu harten Stuhlgang zu verhindern. Regelmässige Bewegung und gesunde Ernährung wiederum verhindern Verstopfungen und überschüssige Magensäure. Dass übermässiger Alkoholkonsum schädlich ist, versteht sich von selbst. Last but not least: Gehen Sie regelmässig zur Darmkrebsvorsorge, wie wir sie im KSB-Bauchzentrum oder bei unseren Kooperationspartnern anbieten.

Erfahren Sie mehr zu diesem Thema auf bauch.ksb.ch