Sponsored Content
«Wer heilt, hat recht»

«natürlich»-Leserberaterin Sabine Hurni über die wundersamen Wege des Heilens.

Sabine Hurni
Drucken
Teilen

Dieser Artikel wurde von der Verlagsredaktion der CH Regionalmedien AG im Auftrag von Gesundheit Aargau erstellt. Hier geht es zu den Richtlinien für Paid Content.

Von materiell bis spirituell – Heilung umfasst viele Ebenen.

Von materiell bis spirituell – Heilung umfasst viele Ebenen.

Bild: unsplash

«Wer heilt, hat recht»: Es ist ein Satz, der oft in Streitdiskussionen fällt, wenn es um die Wirksamkeit einer Heilmethode geht. Die Aussage «Wer heilt, hat recht» setzt allerdings voraus, dass jemand von etwas geheilt und die Heilung auf eine bestimmte Therapie zurückzuführen ist. Da es oft viele Wege sind, die schlussendlich zur gewünschten Heilung führen, ist es oft schwierig, zu bestimmen, wer denn nun wirklich recht gehabt hat. Nicht zuletzt weil es immer auch der Betroffene selbst ist, der Heilung zulässt; oft beeinflusst er sogar massgeblich die heilende Wirkung einer Therapie oder eines Medikamentes mit seinen Selbstheilungskräften.

Viele Krankheiten und viele Beschwerdebilder sind eine Aufforderung an die Betroffenen, ihr Leben, ihre Lebensweise, ihr Umfeld, ihre Vergangenheit, ihre Ernährung und ihre Emotionen sehr genau zu reflektieren. Was nota­bene echt harte Arbeit ist! Niemand rollt gerne alte Verletzungen auf, verändert lieb gewonnene Gewohnheiten oder verzeiht einem Menschen, der ihm grosses Leid angetan hat. Und doch: Um Heilung zu erlangen, braucht es oft diesen steinigen Weg.

Das Heilungsmodell nach Paracelsus

Ein Heilungsmodell, basierend auf der Entstehung von Krankheiten, erarbeitete seinerzeit Paracelsus (1493–1494). Es hat heute noch seine Berechtigung. Der Schweizer Arzt, Naturphilosoph, Alchemist, Laientheologe und Sozialethiker ging davon aus, dass es für die Entstehung von Krankheiten fünf mögliche Ursachen gibt:

Die erste Ebene betrifft den Körper und die Erfüllung seiner Grundbedürfnisse wie die Aufnahme von Nahrung und Umwelteinflüsse, die auf ihn ein­wirken.

Die zweite Ebene bezieht sich eher auf unseren Energiekörper – auf das Nervensystem und die elektrischen Leitsysteme wie zum Beispiel die Meridiane.

In die dritte Ebene gehören die Kraft der Gedanken, die Emotionen und die Glaubenssätze. Hier geht es um schäd­liche Negativprogrammierungen, Ängste, ständige Sorgen, fehlende Selbstliebe und Traumata.

Die vierte Ebene befasst sich mit der Intuition, dem Unterbewusstsein und den Wahrnehmungsebenen, die wir mit unseren herkömmlichen Sinnen und unserem Verstand nicht erklären können.

Die fünfte Ebene ist der Weg der Selbstheilung. Dazu gehören das Geistige, der Glaube, das Gebet, die Energie der Engel, das Göttliche und die Rückverbindung mit dem Universum.

Nachhaltiges Gesundsein erfordert die gleichzeitige Arbeit auf allen fünf Ebenen. Es kann sein, dass sich Magenschmerzen mit einer reinen Ernährungsumstellung verbessern – doch was, wenn durch eine Wirbelfehlstellung der Energiefluss blockiert bleibt? Oder sich, etwa durch ständiges Herunterschlucken von Frust oder Stress, Wut im Magen ansammelt? Ein Säureblocker kann das Problem vielleicht vorübergehend beheben; doch die Blockade bleibt.

Heilmethoden für die verschiedenen Ebenen

Wenn die Ursachenebene erst mal erkannt ist, kann die Behandlung entsprechend angepasst werden. Therapien für die erste Ebene finden sich in einer eher grobstofflichen Form. Mittel der Wahl sind Heilpflanzenpräparate, Nährstoffe, Nahrungsergänzungsmittel, Ernährungsumstellungen oder auch homöopathische Präparate mit Niedrigpotenzen, die noch nahe bei der Heilpflanzenkunde sind. Insbesondere gute, abwechslungsreiche und naturbelassene Nahrung stärkt die erste Ebene.

Wer den Verdacht hat, dass die Energie nicht frei fliessen kann aufgrund einer Blockade oder eines elektromagnetischen Störfeldes, der muss seine Therapie auf der zweiten Heilungsebene ansetzen. Dazu zählen Akupunktur, Yoga und die Beseitigung von Elektrosmog oder Störfeldern im Schlafraum. Diese Massnahmen beleben und reinigen das Energiesystem des Menschen.

Um die dritte Ebene der Heilung, die mentale Ebene, umzuprogrammieren, bedarf es oft der Hilfe eines Gegenübers. Das kann ein Familienmitglied sein, ein Freund oder eine professionelle Begleitperson, die hilft, negativen Glaubens­sätzen auf die Schliche zu kommen. Man muss sein Hirn richtiggehend umprogrammieren, um längst überholte Denkmuster auszulöschen.

Für die vierte Ebene des Unter­bewusstseins können Familienstellen, Hypnose, Heilrituale oder auch die ­Meditation sehr heilsam sein. Es ist wichtig, dass wir unserer Intuition wieder vertrauen lernen. Sie ist der direkte Draht zum Unterbewusstsein.

Höhere Wesen und Mächte sind für die fünfte Ebene zuständig: Viele Menschen stehen in engem Kontakt mit ihren geistigen Helfern, die ihnen Heilung oder Unterstützung im Leben bieten, wenn sie darum bitten. Man redet dann oft von «Wundern» oder «Spontanheilungen».

Der Mensch kann tatsächlich viel zum Heilungsgeschehen beitragen – auf allen fünf Ebenen. Denn jeder Mensch ist energetisch mit dem grossen Ganzen verbunden, den kosmischen Gesetzen und der Schöpfung. Es ist wichtig, diese Verbindung zu fühlen, zu pflegen und zu hegen. Denn die Erfahrung zeigt, dass gerade die fünfte, die feinstofflichste und subtilste Ebene sämtliche andere Ebenen durchdringen kann: Je höher die Ebene ist, desto mehr wirkt sich eine Veränderung in ihr auch auf alle darunter liegenden Ebenen aus.

Mit dieser Betrachtungsweise wird der Satz «Wer heilt, hat recht» zu einem höchst spannenden philosophischen und auch spirituellen Gedanken. Denn Heilung passiert schlussendlich über alle fünf Ebenen hinweg – vom Jenseitskontakt bis zum Apfel, den wir täglich essen: Ist nicht in beidem ein Funke Göttlichkeit?

Sabine Hurni, dipl. Drogistin und Naturheilpraktikerin, schreibt regelmässig für das «natürlich ».


Profitieren Sie von 4 Ausgaben zum Kennenlernpreis
von Fr. 20.– statt Fr. 39.20*. Bestellung unter:
Tel. 058 200 55 62 oder
www.natuerlich-online.ch/kennenlernen
* Angebot gültig bis 31. 12. 2021.

Aktuelle Nachrichten