Jodlerfest

Nach dem Jodeln kommt in Derendingen das grosse Aufräumen

Für Infrastruktur und Betrieb beim Jodlerfest sorgten auch 180 Zivilschützer. Diese sind nun in den kommenden Tagen damit beschäftigt die rund 400 Kubikmeter Holzschnitzel und fast 600 Meter Abdeckflies zu entsorgen.

Letzte Woche bauten sie fürs Jodlerfest die 14 Festzelte auf und erstellten weitere Infrastrukturbauten. Jetzt sind sie mit dem ganzen Abbau beschäftigt. Am Dienstag hielt Dominik Meyer, der Kommandant der Regionalen Zivilschutz-Organisation (RZSO) Wasseramt Ost, mit seinen Stellvertretern Konrad Berger, Fabian Biagini und Bernhard Wyss einen ersten grösseren Rückblick. Sie gaben den Kaderangehörigen der Nachbar-RZSO Zuchwil-Luterbach, Hans Rothenbühler (Kdt-Stellvertreter) und Marcel Aeby (Chef Anlagen/Transport/Betrieb) einen Überblick in die noch anstehenden Arbeiten für den Abbau.

Nicht allein zu bewältigen

Kommandant Meyer zeigte eindrücklich auf, dass der zwei Wochen dauernde Einsatz (für Auf-/Abbau und Betrieb der Festinfrastruktur) ohne die Zusammenarbeit mit den beiden Nachbar-RZSO Zuchwil-Luterbach und Wasseramt West gar nicht zu bewältigen gewesen wäre. Insgesamt 180 Angehörige des Zivilschutzes (AdZS) werden schliesslich für diesen (Fest)Einsatz knapp 1000 Diensttage geleistet haben. Allein vom Freitag bis Sonntag standen 80 AdZS für die Sicherheit im Kommandoposten Front, in der Unterkunft (über 200 Übernachtungen von Samstag auf Sonntag) und auf dem Parkplatz im 3-Schicht-Betrieb im Einsatz. Zu jeder Tages- und Nachtzeit seien die AdZS zum Dienst eingerückt, führte Meyer weiter aus.

Festzelte mit Wasseranschluss

Jedes Festwirtschaftszelt verfügte über einen Frischwasseranschluss und über ein eigens konzipiertes Entsorgungssystem. Zur Schonung der Grünflächen wurden Holzböden in allen Festzelten eingebaut und rund 400 Kubikmeter Holzschnitzel sowie fast 600 Laufmeter Abdeckvlies für die Fusswege verwendet.

Bis am Freitag werden die Abbauarbeiten von den jetzt im Dienst stehenden Zivilschützern aus den Nachbar-RZSO beendet werden. Dominik Meyer zeigte sich als Verantwortlicher für Sicherheit, Verkehr und Transport im OK und auch als RZSO-Kommandant hoch erfreut, dass alles «recht gut, erfolgreich und auch unfallfrei über die Bühnen und die Strasse ging».

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