Tele M1 war nach dem Brand vor Ort in Niederbipp.

Tele M1

Grosseinsatz
Brand in Niederbipp: Ein Dachstock ist komplett ausgebrannt

An der Dorfstrasse in Niederbipp brannte es in einem Dachstock. Die Polizei und Feuerwehr sind vor Ort.

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Die Kantonspolizei Bern bestätigt auf Anfrage den Einsatz mehrerer Feuerwehren an der Dorfstrasse in Niederbipp. Wie die Bilder von Tele M1 zeigen, kamen Rauch und Flammen aus einem Gebäude, der Dachstock stand in Vollbrand. Wegen des Einsatzes wurde die Dorfstrasse gesperrt.

Eine Zeugin sagt gegenüber Tele M1: «Es hat laut geknallt, weil Eternit-Ziegel vom Dach gefallen sind.» Um den ehemaligen Bauernhof mitten im Dorfzentrum sei es besonders schade, denn es sei ein altehrwürdiges Haus.

Nachdem die Feuerwehr am Einsatzort ankam, wurde die Alarmstufe auf «Brand gross» erhöht. Die Hauptstrasse wurde umgehend gesperrt, um genügend Platz für die Löscharbeiten zu haben. «Der Dachstock ist komplett ausgebrannt. Die Wohnungen darunter haben zwar keinen Brandschaden genommen, aber sie sind von Rauch- und Wasserschaden betroffen», so Marcel Rösch, Kommandant Stützpunkt Feuerwehr Niederbipp.

Die Flammen waren weit herum sichtbar.

Severin Mayer/Argovia Today

Haus ist nicht mehr bewohnbar

Gegen Abend bestätigt die Kantonspolizei Bern, dass zur Brandbekämpfung rund 90 Angehörigen der Feuerwehren Bipp, Aare, Jurasüdfuss und Langenthal seit 9 Uhr morgens im Einsatz standen. Sie konnten das Feuer unter Kontrolle bringen und schlussendlich löschen, ein Übergreifen auf umliegende Gebäude konnte verhindert werden. Aus Sicherheitsgründen wurde eine Brandwache gestellt, so die Kapo Bern.

Zwei Personen, welche sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Mehrfamilienhaus befanden, konnten sich selbstständig ins Freie begeben. Sie wurden vor Ort durch ein vorsorglich aufgebotenes Ambulanzteam untersucht, verletzt wurde niemand. Zwei weitere Personen, die sich in einem naheliegenden Gebäude aufhielten, seien vorsorglich evakuiert. worden.

Klar ist: Das Mehrfamilienhaus ist nicht mehr bewohnbar. Für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wohnlösungen gefunden. Der Hintermattweg wurde während der Arbeiten vor Ort für mehrere Stunden gesperrt.

Das Dezernat Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern hat Untersuchungen zur Brandursache sowie der Höhe des Sachschadens aufgenommen.