Metzerlen

23 Jagdhunde legen dieses Jahr eine Prüfung zurück

Gespanne der Gehorsamsprüfung nach getaner Arbeit (v. l.): Anton Pürro, Kevin Wehrli, Konrad Isch, René Spielmann, Monika Renz, Willy Schaad und Philipp Born.

Gespanne der Gehorsamsprüfung nach getaner Arbeit (v. l.): Anton Pürro, Kevin Wehrli, Konrad Isch, René Spielmann, Monika Renz, Willy Schaad und Philipp Born.

Sind die Jagdhunde auf der richtigen Spur? 500 Meter lang ist die Fährte, auf der die Tiere das ausgetropfte Blut nach verfolgen können – wenn sie die Prüfung bestehen wollen.

Was die Hunde leisten müssen, ist genau definiert: Mindestens 500 Meter beträgt die Fährtenlänge, maximal 2,5 Deziliter Wildblut wird auf dieser Strecke ausgetropft. Und der Fährtenleger baut auf der Strecke zudem zwei stumpfe, dem Gelände angepasste Winkel sowie ein sogenanntes Wundbett (Ort, wo das verletzte Tier liegen bleibt) ein.

Ein erfahrener Hundeführer greift korrigierend ein, wenn der Hund nicht mehr auf der Fährte läuft. Am Ende jeder Fährte liegt eine Decke (Tierfell), welche dem Gespann anzeigt, dass hier das verendete Tier liegen würde.

Am frühen Samstagmorgen begrüsste Edgar Renz, Präsident der kantonalen Jagdhundekommission, alle Hundegespanne, welche zur Prüfung antraten, in Metzerlen. Beste Wetterverhältnisse, also nicht zu heiss und nicht zu trocken, sorgten vor dem Start für breiten Optimismus unter allen Anwesenden. Rasch machten sich die ersten Gruppen auf den Weg in das Revier.

Insgesamt traten 23 Hundegespanne zur diesjährigen Prüfung an. 8 Gespanne nahmen an der Gehorsamsprüfung, 10 Gespanne an der 500-m-Schweiss-, 3 Gespanne an der 500-m-Fährtenschuh-, 1 Gespann an der 1000-m- Fährtenschuh- und 1 Gespann an der 1000-m-Schweissprüfung teil.

Bei der Gehorsamsprüfung werden vier Kategorien geprüft: Leinenführigkeit, das Folgen frei bei Fuss, das Ablegen und Ruhen auf Schuss sowie der Appell. Die Gehorsamsprüfung fand unter der erfahrenen Leitung von Valentin Jäggi, Mario Hänsli und Hanspeter Studer statt.

60 Prozent haben die Gehorsamsprüfung erfolgreich bestanden, die Schweiss- und Fährtenschuhprüfung zwei Drittel der Teilnehmenden. Gemäss Rückmeldungen einzelner erfahrener Richter waren die Hundegespanne gut vorbereitet und topp motiviert.

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