«Hochdorf befindet sich in einer ernstzunehmenden Krise», schreibt die Hochdorf-Firmenleitung, zu der die Bimbosan in Welschenrohr gehört, selbst in einem soeben veröffentlichten Mediencommuniqué. Hauptgrund sei die negative Performance der Tochter Pharmalys, schreibt der Konzern. Es sei im ersten Halbjahr ein Verlust von insgesamt minus 63,6 Mio. Franken entstanden.

Positives gibt es aber aus Welschenrohr zu berichten: «Die Bimbosan AG verzeichnete im ersten Halbjahr ein Ergebnis über den Erwartungen», schreibt Hochdorf dazu. «Die Integration der im Vorjahr akquirierten Tochterfirma schreitet plangemäss und mit positiven Resultaten voran.»

Bimbosan habe ihre starke Heimmarktstellung trotz zunehmender Wettbewerbsaktivitäten erfolgreich behaupten können, heisst es. «Neue Registrierungen in Exportmärkten wurden gestartet, und in den ausländischen Märkten stieg der Absatz.» (mgt/frb)