Balsthal

Selbst das «Not-Feuer» auf der Holzfluh brannte nicht

Das Freiheitsfeuer und Fahne auf der Holzfluh. Dieses Jahr brannte es nicht – auch nicht eine kleinere Version. (Archiv)

Das Freiheitsfeuer und Fahne auf der Holzfluh. Dieses Jahr brannte es nicht – auch nicht eine kleinere Version. (Archiv)

Das 1.-August-Höhenfeuer auf der Holzfluh in Balsthal fand nicht statt. Aus zwei Gründen: Zunächst war wegen der Corona-Situation geplant, ein Feuer mittels Finnenkerzen auf der Holzfluh ab 22 Uhr zu entzünden. «Ohne Gäste und Besucher auf dem engen Felsplateau», erklärt der Präsident der Holzfluh-Vereinigung, Max Rütti.

Nun konnte auch dieses «Not-Feuer» nicht durchgeführt werden wegen des Verbots von Feuer in Wald und Waldnähe durch den Kanton. «Es wäre das erste Mal seit Durchführung des Höhenfeuers gewesen, dass wir keine Leute auf der Holzfluh hätten begrüssen können. Aber das war nicht das erste Mal, dass wir nicht feuern konnten», so Rütti. Ein Ersatz war dann die Beleuchtung einer Schweizer Fahne auf dem Balsthaler Wahrzeichen beim Eindunklen.

Die Mitglieder der Holzfluh-Vereinigung hatten am 1. August trotzdem zu tun. Einerseits wurden die aufgestellten Finnenkerzen weggebracht und für das Höhenfeuer des kommenden Jahres eingelagert. Andererseits achteten sie darauf, dass niemand die Holzfluh betritt, da es dort schnell eng wird. Man wolle auf keinen Fall dafür verantwortlich gemacht werden, wenn es aufgrund dessen in Balsthal zu Coronafällen käme, so Rütti. Denn in «normalen» Jahren kämen über den Tag verteilt doch bis gegen 500 Personen auf die Holzfluh. Er hofft, dass die Balsthaler 1.-August-Tradition im kommenden Jahr wieder wie gewohnt ablaufen kann.

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