Laupersdorf

Schulhaus Linden wird aufgefrischt

Das 110 Jahre alte Schulhaus Linden in Laupersdorf beherbergt künftig die Büros für die Schulleitung und das Schulsekretariat.

Das 110 Jahre alte Schulhaus Linden in Laupersdorf beherbergt künftig die Büros für die Schulleitung und das Schulsekretariat.

Die Gemeinde Laupersdorf will ihre beiden Schulhäuser und den Kindergarten sanieren. Eine erste Etappe steht nun an.

Nachdem die Gemeindeversammlung im Dezember 2018 einen Planungskredit von 95000 Franken bewilligt hatte, erhielt eine eigens für die Renovation der Schulhäuser und des Kindergartens geschaffene Spezialkommission vom Gemeinderat den Auftrag, die Sanierung der beiden Schulhäuser Linden und Sunnmatt und des Kindergartens anzugehen.

Zusammen mit der Schule hat die Kommission in drei Sitzungen ein Raumkonzept erarbeitet. Dieses wurde vom Gemeinderat genehmigt und diente als Grundlage für die Erarbeitung eines Kostenvoranschlages. Martin Frei vom Architekturbüro wwb Architekten, das in Solothurn und Balsthal seinen Sitz hat, und Daniel Fluri, Präsident der Spezialkommission, stellten dem Gemeinderat den Kostenvoranschlag nun im Detail vor. Insgesamt werden für alle drei Liegenschaften Sanierungs- und Umbaukosten von rund 2'660'000 Franken veranschlagt. Aufgrund dieser hohen Kosten beschloss der Gemeinderat eine Etappierung der Sanierung der drei Liegenschaften.

Etappierung: Schulhaus Linden macht den Anfang

Zuerst soll nun das 110 Jahre alte Schulhaus Linden renoviert werden. Im Untergeschoss neben der alten Turnhalle, die bestehen bleibt, werden ein Nass-Werkraum und ein Materialraum erstellt. Auch die Haustechnik wird im Untergeschoss Unterschlupf finden. Im Erdgeschoss sind ein Klassenzimmer (wie bisher), ein Raum für Logopädie sowie neu die Büros für die Schulleitung und das Schulsekretariat (bisher war dieser Raum ein Klassenzimmer) vorgesehen. Im ersten Stock finden wie bisher zwei Klassenzimmer und zusätzlich Gruppenräume platz.

Ein Personenlift wird eingebaut

Die Wohnung im Dachgeschoss bleibt unverändert erhalten. Daneben im grossen Estrich steht als Reserve Raum für eine allfällige spätere Nutzung zur Verfügung.

Alle Klassenzimmer werden farblich neu gestrichen, bekommen neue Böden, neue Türen, eine neue zweckdienliche Beleuchtung und eine Akustikdecke, um den ansonsten aufkommenden Lärmpegel abzudämpfen. Auch werden Schränke und Regale sowie Visualizer und Beamer installiert. Neu wird im Schulhaus Linden ein Personenlift eingebaut und die heute maroden WC-Anlagen müssen erneuert werden. Zudem müssen die Eingangstreppe saniert und die Treppengeländer im
Gebäudeinnern erneuert werden. Auch die alte Turnhalle bekommt einen neuen Anstrich.

Der Kostenvoranschlag sieht für die Sanierung des Schulhauses Linden Kosten in der Höhe von 1,8 Millionen Franken vor. An einer kommenden Gemeindeversammlung wird die Sanierung dem Souverän vorgelegt. Der Termin steht wegen der gegenwärtigen Coronakrise noch nicht fest. Sollte der
Souverän der Sanierung des Schulhauses Linden zustimmen, dann würde man mit den Arbeiten im Frühherbst dieses Jahres bereits beginnen.

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