Pastoralraum Dünnernthal

Noch kein leitender Priester im Amt – es wird weiterhin auf Aushilfen zurückgegriffen

von links oben: Kirche St. Josef (Aedermannsdorf), kath. Kirche St. Theodul (Welschenrohr), Pfarrkirche St. Johannes (Herbetswil), Pfarrkirche St. Joseph (Gänsbrunnen), kath. Kirche St. Pankraz (Matzendorf), Pfarrkirche St. Martin (Laupersdorf)

Die Kirchen im Pastoralraum Dünnernthal.

von links oben: Kirche St. Josef (Aedermannsdorf), kath. Kirche St. Theodul (Welschenrohr), Pfarrkirche St. Johannes (Herbetswil), Pfarrkirche St. Joseph (Gänsbrunnen), kath. Kirche St. Pankraz (Matzendorf), Pfarrkirche St. Martin (Laupersdorf)

Da das Bistum noch keine Nachfolge bestimmt hat, finden Eucharistiefeiern im Pastoralraum Dünnernthal weiterhin mit Aushilfen statt.

In Laupersdorf konnte Präsident Beat Bader (Aedermannsdorf) 17 Personen, wovon acht Delegierte und fünf Vorstandsmitglieder, des Zweckverbandes Pastoralraum Dünnernthal zur ordentlichen Delegiertenversammlung begrüssen.

Seit Anfang September 2018 amtet Andrea Allemann als Leiterin des Pastoralraumes Dünnernthal. Der Frühling 2020 brachte für sie besondere Herausforderungen, waren doch die Kirchen während mehr als zwei Monaten für Gottesdienste geschlossen und dann musste sie im Pastoralraum die Coronaschutzmassnahmen bei den Gottesdiensten umsetzen. Die Erstkommunionfeiern sowie die Firmung mussten auf den Herbst 2020 verschoben werden. Die Firmung findet nun am 12. September 2020 in der grössten Kirche des Pastoralraumes in Aedermannsdorf statt und als Firmspender amtet Arno Stadelmann, ehemaliger Dompropst.

Viele personelle Wechsel zu verzeichnen

Für die Monate April und Mai (Lockdown wegen Corona) vergütet der Pastoralraum Dünnernthal die Löhne für die Aushilfen und Organisten gemäss geplanten Einsätzen zu 100 Prozent. Seit dem altersbedingten Wegzug des Kaplans Ivan Bebek im Herbst 2017 nach Bosnien und Herzegowina verfügt der Pastoralraum Dünnernthal über keinen Priester mehr. Imre Rencsik war von November 2018 bis März 2020 in einem 50-Prozent-Pensum als Aushilfspriester tätig, hat jedoch die Stelle gekündigt und ist im Frühling in seine Heimat Rumänien zurückgekehrt.

Am 19. März verstarb im Elisabethenheim in Zuchwil der Priester Marc Ntetem. Er war ab Januar 2000 als Kaplan in der Pfarrei Laupersdorf und später im ganzen Pastoralraum Dünnernthal tätig. Ein leitender Priester für den Pastoralraum Dünnernthal wurde vom Bistum Basel bisher noch nicht bestimmt. Auf Ende des Schuljahres kündigte Katechet Ulrich Flück seine Stelle. Seit Anfang Februar 2020 arbeitet Dania Niggli (Matzendorf) als neue Pastoralraumsekretärin. Sie trat die Nachfolge von Marcel Meister (Aedermannsdorf) an, der das Pastoralraumsekretariat seit der Gründung des Pastoralraumes Dünnernthal führte. Er habe dies mit grossem Arbeitseinsatz, einer organisatorischen Parforceleistung und viel Umsicht getan.

Die Rechnung 2019, die Verwalterin Mirjam Eggenschwiler präsentierte, schliesst bei einem Aufwand von rund 628'000 Franken und einem Ertrag von gut 11'000 Franken mit einem Aufwandüberschuss von knapp 617'000 Franken. Dieser liegt somit geringfügig über dem Budget. Nachtragskredite mussten für die Löhne der Aushilfen, Löhne der Pastoralleitung und für die Löhne des Katecheten und Pastoralassistenten genehmigt werden. Die Kosten für die Aushilfen sind auf die Vakanz bei den Priestern zurückzuführen. Der Sockelbeitrag, (40 Prozent), den jede Kirchgemeinde des Pastoralraumes bezahlen muss, beträgt gut 49'000 Franken. Der übrige Beitrag (60 Prozent) wird nach Anzahl der Kirchgemeindemitglieder erhoben. Nach diesem Schlüssel betragen die Gemeindebeiträge für das Jahr 2019 (ohne Sockelbeiträge): Laupersdorf, 126'583, Matzendorf 94'587, Aedermannsdorf 44'361, Herbetswil 34'928 und Welschenrohr-Gänsbrunnen 69'601 Franken. Die Delegierten des Zweckverbandes Dünnernthal genehmigten die Rechnung 2019 ohne Wortbegehren einstimmig.

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