Finanzen

Mümliswiler Jahresrechnung schliesst sehr positiv ab

Mümliswil schliess die Rechnung 2019 sehr positiv ab.

Mümliswil schliess die Rechnung 2019 sehr positiv ab.

Mümliswil freut sich über einen Bruttoertragsüberschuss von einer halben Million Franken.

Nur gerade 14 Mümliswilerinnen und Mümliswiler fanden sich am Dienstagabend im Saal des Gasthofs Olten ein, um die Rechnung 2019 zu verabschieden. Einerseits mag die verordnete Maskenpflicht die Einwohner vom Besuch der Gemeindeversammlung abgehalten haben; andererseits schliesst die Rechnung so positiv, dass es keine Fragen und Beanstandungen zu geben scheint.

So war denn die Versammlung bereits nach exakt 33 und einer halben Minute erledigt und die Rechnung einstimmig genehmigt. Zuvor erläuterte Gemeindepräsident Kurt Bloch kurz den Antrag des Gemeinderates zuhanden der Versammlung. Die Rechnung schliesst sehr positiv ab. Der «Bruttoertragsüberschuss» beziehungsweise der operative Überschuss der Erfolgsrechnung liegt bei 542'985 Franken und ist damit deutlich höher als die budgetierten 208'600 Franken. «Es werden daher zusätzliche Abschreibungen von gut 470'000 Franken auf verschiedenen Objekten vorgenommen.» Somit resultiert ein Nettoertrag von 72'155 Franken.

Bei der Investitionsrechnung waren Nettoinvestitionen von 1,81 Mio. Franken geplant. Mit 1,83 Mio. Franken tatsächlicher Investitionskosten wurde eine «Ziellandung» erreicht. Die Spezialfinanzierungen Wasserversorgung und Abfallbeseitigung weisen jeweils Ertragsüberschüsse aus. Die Abwasserbeseitigung schliesst jedoch mit einem Aufwandüberschuss von knapp über 8000 Franken. Der Finanz- und Lastenausgleich des Kantons betrug für die Gemeinde 2019 2,7 Mio. Franken. 2018 waren es noch 34440 Franken mehr.

Für das gute Resultat 2019 ist in erster Linie der gute Steuerertrag verantwortlich. Dieser betrug insgesamt 6,49 Mio. Franken. Budgetiert waren 6,28 Mio. Franken. Zum guten Ergebnis habe ein geringerer Verwaltungsaufwand und weniger Kosten im Bereich Soziale Wohlfahrt beigetragen, erwähnte Finanzverwalterin Sarah Kamber. Mehr als budgetiert musste bei der Bildung und beim Verkehr verbucht werden.

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