Projekt

Hotel Egerkingen geht in die nächste Runde

Visualisierung des geplanten Projektes.

Visualisierung des geplanten Projektes.

Vier Einsprachen sind zum Gestaltungsplan des Grossprojektes eingegangen. Der Gemeinderat startet Mitte Oktober mit den Einspracheverhandlungen.

Mit 300 Betten und bis zu 2000 Quadratmetern Seminarräumen soll das Hotel Egerkingen das grösste im Kanton Solothurn werden. Das zumindest will der Hägendörfer Investor, Georg Hein erreichen.

Die öffentliche Auflage des Gestaltungsplans zum Grossprojekt ist seit Mitte Juli beendet und eingegangen sind insgesamt vier Einsprachen, wie die Gemeindepräsidentin, Johanna Bartholdi, auf Anfrage mitteilt.

Keine unerwarteten Einsprachen

Die Einsprachen seien vor allem von Anwohnern des Hotels eingereicht worden. Nicht unerwartet, wie Bartholdi anfügt. Die Anliegen der Anwohner sind ähnlich wie die Eingaben beim Mitwirkungsverfahren im vergangenen Mai.

Damals äusserten die Anwohner Bedenken zur Höhe des Gebäudes, zu den Erschütterungen und dem Verkehrsaufkommen beim Bauen. Die Projektleitung nahm damals Stellung zu den Einwänden, ging allerdings auf keine weiter ein.

Die Grösse des Gebäudes stört die Anwohner

Auch dieses Mal ist die Dimension des Gebäudes mit seinen fast 18 Metern Höhe, seinem Schattenwurf und der Verkehr ein Thema für die Anwohner. «Das Projekt entspricht aber grundsätzlich den Zonenvorschriften», wiederholt Bartholdi, was sie bereits nach dem Mitwirkungsverfahren vergangenen Mai zu den Eingaben gesagt hatte.

Ab Mitte Oktober startet der Egerkinger Gemeinderat die Einspracheverhandlungen mit den Anwohnern. Je nachdem, wie schnell man vorwärts komme, werde der Rat laut Bartholdi Mitte November oder erst im Dezember damit durch sein.

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