Gunzgen

Gute Stimmung, coole Musik und Nostalgieeffekt

«Festival- und Zeltstadt» Gunzgen: Die Allmend ist zurzeit voll in den Händen der Festival- und Elektromusikfans aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland.

«Festival- und Zeltstadt» Gunzgen: Die Allmend ist zurzeit voll in den Händen der Festival- und Elektromusikfans aus der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland.

Rund 8000 Gäste besuchten am ersten Tag das «Motion»-Openair-Festival in Gunzgen. Wegen der Hitze sind Gaskocher nun aber verboten.

Rund 8000 Personen besuchten am ersten Tag das «Motion»-Openair-Festival in der Gunzger Allmend und sorgten für «gute Stimmung und keinerlei Zwischenfälle», so das Zwischenfazit der Organisatoren. Sie loben auch die «wunderbare Zusammenarbeit mit der örtlichen Feuerwehr, Polizei und den Sanitätern».

Die Gäste äusserten sich durchwegs positiv über das Festival. Zum ersten Mal dabei ist Chantal Weibel (22) aus Zürich. «Ich war noch nie an einer Veranstaltung mit reiner Elektronikmusik – eine neue Erfahrung.» Sie findet die Festivalatmosphäre «lässig» und übernachtet bei einem Kollegen in Hägendorf.

Für ihn, Martin Fischer (28), hat die diesjährige «Motion» «einen Nostalgieeffekt. Das Festival war 2001 der erste grosse Event, den ich besuchte». Auch Laura Vogel (22) aus Bern ist kein «Motion»-Neuling mehr. Sie kam «wegen der Musik», fand aber das Line-Up im letzten Jahr besser.

«Doch heuer ist alles grösser. Der Festivalaufbau ist genial.» Eine Kollegengruppe aus Neuenburg wird die ganzen drei Tage und Nächte in Gunzgen verbringen und auf dem Zeltareal in der Allmend campieren. Matthieu Scimama, Alex Paillard, Noélie Monney und Herwin Dängeli (alle 22) gefällt die «Motion» 2013 besser als die letztjährige.

«Die Musik und die Ambiance sind gut, es sind mehr Leute da.» Und: «Drei Tage Festival sind auf jeden Fall besser als zwei.» Zum zweiten Mal dabei sind Lena Zürcher (21) und Sascha Vogel (25) aus Utzenstorf BE. Ihnen gefällt «die Dekoration.

Die Bands sind gut, die Atmosphäre ist wirklich cool. Allerdings war 2012 der Aufbau besser; das Ganze war kompakter – was aber nicht heisst, dass das Festival letztes Jahr besser war.»

Eine feuerpolizeiliche Information am Rand: Aufgrund der Hitze dürfen die Gäste keine kleinen Gaskocher mehr mitnehmen und benützen. Diesen Entscheid haben die Organisatoren nach Absprache mit Feuerwehr und Polizei getroffen. «Wir können keine Sicherheit gewährleisten. Sie steht für uns an oberster Stelle.»

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